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Wahlkampf: Linke für eine 75-prozentige Millionärssteuer

Quelle: Handelsblatt Online

Die Parteien wollen im Wahlkampf Gerechtigkeit thematisieren. Laut SPD und Grünen soll Umverteilung von unten nach oben umgekehrt werden. Die Linke will den Reichen besonders stark ans Portemonnaie.

Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, fordert einen festen Spitzensteuersatz. Quelle: dpa
Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, fordert einen festen Spitzensteuersatz. Quelle: dpa

BerlinDie Linke will Millioneneinkommen mit 75 Prozent versteuern. Das stellte Parteichefin Katja Kipping am Freitag in Berlin klar. Sie wies damit einen Bericht zurück, nach dem Jahreseinkommen ab einer halben Million Euro zu 100 Prozent besteuert werden sollen.

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Kipping sagte, es solle nach den Vorstellungen der Linken für die Bundestagswahl wieder einen Spitzensteuersatz wie unter Helmut Kohl geben, also von 53 Prozent. Zudem wolle die Linke in ihrem Programm vorschlagen, „dass es für jeden Euro, den einer oberhalb von einer Millionen Euro verdient, eine 75-prozentige Millionärssteuer gibt“.

„In Krise sind die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher geworden“, sagte Kipping. Laut „Mitteldeutscher Zeitung“ (Online-Ausgabe) heißt es in einem Programmentwurf: „Wir schlagen vor, dass niemand mehr als 40 Mal so viel verdienen sollte wie das gesellschaftliche Minimum - bei der derzeitigen Verteilung wären das immer noch 40.000 Euro im Monat.“

Der Co-Vorsitzende Bernd Riexinger sagte der Zeitung: „2013 wird ein Umverteilungswahlkampf.“ Das Geld der Superreichen werde gebraucht, um soziale Aufgaben und Zukunftsinvestitionen zu finanzieren. „Wir wollen einen zivilen Aufstand gegen die Anhäufung von Riesenreichtümern in den Händen weniger“, sagte Riexinger.


1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 01.02.2013, 18:35 Uhrmathias

    Die IDEE finde ich GUT

    Die Quandt kassiert am Tag 1 Mio und die Kunden müssen für den
    Schrott teuer bezahlen.

    An sonsten sollte diese Frau einfach den Mund halten, wenn Sie sich
    nicht ganz blamieren will. Gleiches auch für diesen Riexinger

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