Wahlprogramm: Merkel und Seehofer arbeiten an Parteiprogramm

Wahlprogramm: Merkel und Seehofer arbeiten an Parteiprogramm

, aktualisiert 19. Mai 2017, 13:49 Uhr
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Die Parteispitzen von CDU und CSU beginnen mit der Erarbeitung des Wahlprogramms.

Quelle:Handelsblatt Online

Am Sonntag werden die führenden Spitzen der Union ihre Arbeit am Programm für die Bundestagswahl aufnehmen. Trotz der Bemühungen des möglichst geschlossenen Auftritts erwirkt die CSU einen gesonderten Bayernplan.

BerlinCDU-Chefin Angela Merkel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer werden am Sonntag mit der Arbeit am Wahlprogramm der Union beginnen. Das Treffen im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin sei bewusst auf den ersten Sonntag nach Abschluss der drei Landtagswahlen gelegt worden, hieß es in Unionskreisen. Auch die beiden Generalsekretäre von CDU und CSU sowie Kanzleramtschef Peter Altmaier, der auf CDU-Seite für das Wahlprogramm verantwortlich ist, werden nach Angaben aus Parteikreisen teilnehmen. Auf CSU-Seite sind unter anderem auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei der Besprechung in der CDU-Zentrale dabei.

CDU und CSU wollen ihr Programm für die Bundestagswahl Anfang Juli beschließen. Die CSU plant daneben noch einen gesonderten Bayernplan, in dem Forderungen wie die Obergrenze bei der Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen enthalten sein sollen, die die CDU ablehnt. Die Spitzen von CDU und CSU hatten im Januar nach monatelangem Streit über die Flüchtlingspolitik einen möglichst geschlossenen Auftritt im Wahljahr und die Arbeit an einem gemeinsamen Wahlprogramm beschlossen. Seehofer hatte sich zugleich hinter die vierte Kanzlerkandidatur Merkels gestellt.

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Die Vorsitzenden von CDU und CSU werden sich damit innerhalb von drei Tagen gleich dreimal treffen: Am Montag nimmt die Kanzlerin zusammen mit Seehofer an der Sitzung der Unions-Fraktionsvorsitzenden von Bund und Ländern in München teil. Am Dienstag tritt sie zusammen mit Seehofer auf den Truderinger Festwochen in München auf.

Quelle:  Handelsblatt Online
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