Wahltrend: SPD fällt auf 25 Prozent

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Wahltrend: SPD fällt auf 25 Prozent

, aktualisiert 05. Juli 2013, 08:26 Uhr

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend hat die SPD erneut Einbußen in der Wählergunst hinnehmen müssen. Damit hat die Union einen so großen Vorsprung wie seit acht Jahren nicht mehr. 81 Prozent der Deutschen glauben, dass Angela Merkel die Wahl gewinnt.

Die SPD verliert in einer neuen Umfrage immer weiter an Boden. Im am Donnerstag veröffentlichten ARD-Deutschlandtrend ist der Abstand zwischen Union und SPD mit 17 Punkten so hoch wie seit Juni 2005 nicht mehr.

Die Union legt um einen Punkt auf 42 Prozent zu, die SPD verliert einen Punkt auf 25 Prozent. Die Grünen kommen auf 14 Prozent (+1). Die Linke verharrt bei 7 und die FDP bei 4 Prozent.

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Damit würde Rot-Grün mit 39 Prozent hinter der Union liegen, die aber wegen der Schwäche der FDP keine erneute schwarz-gelbe Koalition bilden könnte.

Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die nächste Regierung anführen wird, glauben 81 Prozent der Deutschen - nur 13 Prozent rechnen mit einem SPD-Kanzler Peer Steinbrück. 31 Prozent der Befragten rechnen mit der Bildung einer großen Koalition, fast ebenso viele (30 Prozent) mit der Fortführung des schwarz-gelben Bündnisses.

An Rot-Grün glauben nur 9 Prozent (-19). Während Merkel in der Liste der populärsten Spitzenpolitiker mit 67 Prozent Zustimmung auf Platz 1 liegt, rangiert Steinbrück mit 32 Prozent Zustimmung (-4) weit hinten.

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Steinbrück setzt angesichts der anhaltend schwachen Umfragewerte auf einen Stimmungsumschwung in den letzten eineinhalb Monaten des Wahlkampfs. „Wahlen werden entschieden über Wahlkampf und die Fähigkeit von Parteien zu mobilisieren“ und nicht über Umfragen, sagte er am Freitag im ARD-„Morgenmagazin“. „2005 war die CDU zweieinhalb Monate vor der Wahl bei 48, 49 Prozent - und sie sind bei 35 rausgekommen und wir bei 34. (...) Es wird darauf ankommen zu mobilisieren in den letzten fünf, sechs Wochen.“

Zugleich verteidigte Steinbrück die Investitions- und Besteuerungspläne seiner Partei. Er verwies darauf, dass die geplanten 80-Milliarden-Euro-Investitionen in Bildung und Infrastruktur aufgebracht werden sollten durch höhere Steuern für die oberen fünf Prozent Besserverdienenden, die Streichung des Betreuungsgelds und ökologisch falscher Anreize im Steuersystem. „Wir sind nicht spendabel, wir sind solide“, sagte Steinbrück. „Die CDU hat etwas vorgelegt, was keinerlei Finanzierungsvorschläge enthält. Wir wissen genau, wie wir es finanzieren.“

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