Wahlwette: WiWo-User schlagen Umfrageinstitute

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Wahlwette: WiWo-User schlagen Umfrageinstitute

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Die WiWo-User glauben, dass Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister am Abend jubeln kann.

Wir haben zur Wahlwette aufgerufen und nach den Tipps der User gefragt, wie Niedersachsen wählen wird. Das Ergebnis war erstaunlich nah an der Wirklichkeit dran.

Die Linke spielt keine Rolle, die Piraten auch nicht. Beide Parteien kommen nicht in den niedersächsischen Landtag. Dieses klare Ergebnis der ersten Hochrechnungen überrascht weder die Meinungsforscher noch die Mehrheit der WirtschaftsWoche-Online-User, die an unserer Wahlwette teilgenommen hat. Der Chefredakteur der WirtschaftsWoche Roland Tichy hatte aufgerufen, gegen ihn zu wetten. Für unsere Tipper war klar: Linkspartei und Piraten verpassen den Einzug in den Landtag. Und ebenfalls keine Frage: die CDU gewinnt. Auch mit diesem Tipp lagen die WiWo-User richtig, allerdings überschätzten viele die Konservativen.

So glaubte Twitter-User Andre, dass die CDU 42 Prozent der Stimmen holen würde, gefolgt von der SPD mit 27 Prozent. Laut Hochrechnungen aber verliert die CDU im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren deutlich und kommt nur noch auf 36,6 Prozent, die SPD liegt bei 32,7 Prozent. Auch CDU-Mitglied Henrik Bröckelmann tippte per Twitter, dass David McAllister (der auf seinem Profilbild neben dem Münsteraner zu sehen ist),  42 Prozent der Stimmen holen würde.

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Als Experten erwiesen sich die Wett-Teilnehmer hingegen mit Blick auf die FDP. Die Mehrheit der Teilnehmer glaubte - anders als die Umfrageinstitute -, dass die Liberalen den Sprung in den Landtag deutlich schaffen würden. Im Durchschnitt prognostizierten die WiWo-User der FDP 6,2 Prozent. In Wahrheit feiert die Partei gar ein Rekordergebnis: 9,7 Prozent der Niedersachsen wählten die FDP. Bei den #wiwowette-Tippern lag Andreas C. Permien nah dran. Er sah die FDP im Vorfeld bei sieben Prozent. Auch Dorothee Bär, stellvertretende Generealsekretärin der CSU glaubte, dass die FDP mit sechs Prozent den Einzug in den niedersächsischen Landtag schaffen würde und als Juniorpartner der CDU auch weiter an der Regierung beteiligt sein kann. Die Vorhersage könnte sich bestätigen: Am Sonntagabend, 19:30 Uhr, lag Schwarz-Gelb einen Sitz vor Rot-Grün.

"Crowdintelligence schlägt Wahlforscher", kommentiert WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy.

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