Warnung vor Sicherheitsproblemen: Herrmann beklagt zunehmende Gewalt unter Flüchtlingen

Warnung vor Sicherheitsproblemen: Herrmann beklagt zunehmende Gewalt unter Flüchtlingen

, aktualisiert 16. Januar 2016, 14:32 Uhr
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Sorgt sich um eingewanderte „Konfliktherde und Gewaltpotenzial“: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

Quelle:Handelsblatt Online

Rund einmal pro Woche müsse die Polizei in Bayern ausrücken, um Konflikte unter Flüchtlingen zu regeln, so Joachim Herrmann. Der Landesinnenminister will die Zuwanderung begrenzen: „Wir können das nicht verkraften.“

MünchenBayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat eine wachsende Zahl von Gewalttätigkeiten unter Flüchtlingen beklagt. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur warnte er vor einer Überlastung der Polizei und zunehmenden Sicherheitsproblemen. Er erneuerte vor diesem Hintergrund die CSU-Forderung nach einer Begrenzung der Zuwanderung: „Das zeigt, dass wir in diesem Jahr keine so hohe Zahl von Flüchtlingen mehr verkraften können wie noch 2015.“

„Die Zahl gewalttätiger Auseinandersetzungen in Asylbewerberunterkünften hat im Laufe des letzten Halbjahres deutlich zugenommen. Aus meiner Sicht ist das besorgniserregend“, sagte Herrmann. „Wir haben inzwischen jede Woche irgendwo in Bayern solche Auseinandersetzungen, die ein Eingreifen der Polizei erforderlich machen.“ Mal seien nur drei oder vier Personen beteiligt, mal 30 oder 40, manchmal noch mehr – so dass Massenschlägereien drohten. „Das reicht dann bis hin zu Fällen von gefährlicher Körperverletzung.“

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„Es kommen nicht nur gut gebildete, friedliche, integrationswillige Menschen in unser Land – sondern auch solche, die Konfliktherde und zusätzliches Gewaltpotenzial mitten in unsere Gesellschaft tragen“, warnte Herrmann. „Manche haben einfach auch eine andere Streitkultur.“ Ursachen der Gewalt seien nach Erkenntnissen der Polizei unter anderem Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen.

Herrmann verwies auch auf die zunehmenden Attacken Rechtsextremer auf Flüchtlingsheime. „Auf der anderen Seite – das gehört genauso dazu – gibt es mindestens einmal pro Woche irgendwo einen Angriff auf eine Asylbewerberunterkunft, meist aus der rechtsradikalen Ecke.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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