Weltbank: Fonds für Frauen: Mit Merkel, ohne Ivanka

exklusivWeltbank: Fonds für Frauen: Mit Merkel, ohne Ivanka

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Angela Merkel (l), Ivanka Trump (r)

von Tim Rahmann und Gregor Peter Schmitz

Der von US-Präsidententochter Ivanka Trump angekündigte Fonds zur Förderung von Unternehmerinnen in aller Welt muss ohne die Unterstützung der „First Daughter“ auskommen.

Am 30. Juni wird das Exekutivdirektorium der Weltbank, bei der der Fonds angesiedelt sein soll, über die Leitung des Projekts entscheiden, das Ivanka Trump beim W20-Gipfel in Berlin Ende April im Beisein von Kanzlerin Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde vorgestellt hatte.

Schon jetzt stehe aber fest, dass Ivanka Trump bei dem Fonds keinen Posten bekleiden werde, heißt es aus der Weltbank. Bis zum Start des Fonds sollen mindestens 200 Millionen Euro eingeworben werden.

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Saudi-Arabien hatte anlässlich des Besuchs von Donald Trump Anfang der Woche die ersten 100 Millionen Dollar zugesagt. Für den Rest hofft die Weltbank unter anderem auf Millionen aus Deutschland. Eine Regierungssprecherin bestätigte der WirtschaftsWoche, dass Deutschland sich finanziell beteiligen werde. Zur Höhe der deutschen Beteiligung laufen innerhalb der Regierung noch Gespräche.

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