WestLB: Schäuble: "Sparkassen müssen bei WestLB ran"

WestLB: Schäuble: "Sparkassen müssen bei WestLB ran"

von Henning Krumrey und Christian Ramthun

Bei der Rettung der angeschlagenen WestLB will Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Eigentümer stärker in die Pflicht nehmen. Alle Eigentümer müssten sich quotenmäßig an den Lasten beteiligen, sagte Schäuble der WirtschaftsWoche.

Im Interview mit der WirtschaftsWoche betonte der Minister: „Alle Eigentümer müssen sich entsprechend ihrer quotalen Beteiligung an den Lasten beteiligen. Die Beteiligung an den Lasten kann nach dem Gesetz nur durch die Grenze der Leistungsfähigkeit der Eigentümer beschränkt werden.“

Damit fordert Schäuble auch mehr finanzielle Beteiligung der Sparkassen, die sich bislang gegen ein größeres Engagement bei der WestLB und anderen Landesbanken wehren, die durch die Finanzkrise Verluste in Milliardenhöhe abschreiben müssen und um ihr Überleben kämpfen.

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Gleichzeitig kündigte der Finanzminister an, dass die Mittel aus dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) auch für die WestLB zur Verfügung stünden.

Das alleinige Ziel der Bundesregierung sei dabei, so Schäuble zur WirtschaftsWoche, „die Sicherung der Finanzmarktstabilität“.

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