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Wirtschaft: Koch gegen Steuersenkungen und Konjunkturprogramm

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Roland Koch spricht sich im WirtschaftsWoche-Interview gegen Steuer- und Abgabensenkungen aus.

Hessens Ministerpräsident Quelle: dpa
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) Quelle: dpa

„Damit können wir unser Wohlstandsniveau nicht mehr signifikant steigern.“ Stattdessen setzt er auf eine Erhöhung und Verlängerung der Arbeitszeit: „Wir arbeiten im internationalen Vergleich zu wenig. Alles unter 40 Wochenstunden war ein Fehler. Die Rente mit 67 Jahren ist unerlässlich.“ Bedarf für ein Konjunkturprogramm sieht er zum jetzigen Zeitpunkt nicht: „Wir dürfen keine Krise herbeireden. Ein Konjunkturprogramm wäre aber ein Signal, dass es mit er Wirtschaft bergab ginge.“

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Deshalb rate er zum jetzigen Zeitpunkt davon ab. Zumal er im Gegenteil die Chance sehe, „dass Deutschland im globalen Umfeld derzeit an relativer Wettbewerbsfähigkeit dazu gewinnt“. Bei der Bundestagswahl will Koch entsprechend auf die Themen Wachstum und Leistung setzen. Die Union müsse sich, so Koch, klar für „marktwirtschaftliche Lösungen, für wirtschaftlichen Aufstieg stark machen“.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 19.08.2008, 03:07 UhrAnonymer Benutzer: Marian Reusch

    Wenn einer in der CDU ruhig sein sollte, dann Roland Koch. Mit seinem exzessiven Wahlkampf in Hessen hat dieser Ypsilanti erst stark gemacht. Und heute möchte ich nichts von einem Wahlprogramm hören, weil keiner weiß, welche Themen 2009 aktuell sind. ich erinnere mich noch an das Steuer-Chaos-Duo Koch/Steinbrück. Wenn ihr über Steuern und Konjunktur redet, dann bitte ohne diese beiden. Zum Wohle Deutschlands!

  • 17.08.2008, 02:47 UhrAnonymer Benutzer: Harry Hunger

    Lieber Roland,
    wenn Du mir dasselbe zahlst, wieviel Du monatlich abziehst, arbeite ich gerne auch so lange wie Du Stunden die Woche. Und auch bis siebenundsechzig. Für blankes Gerede wäre das angemessen.
    Ansonstenn merke: eine große Gosch ist im Sommerloch auch gut, wenn anderswo kein Krokodil im baggersee schwimt.
    in diesem Sinne,
    Dein Harry Hunger

  • 16.08.2008, 18:34 UhrAnonymer Benutzer: Harry Gambler

    Klar doch, am besten wir lassen die leute wie im alten Rom 24 Stunden am Tag ackern bis ihnen der berühmte A... zu klappt. Das Problem an der neuen Sklaverei ist nur, wer soll denn die Produkte kaufen, die die neuen Sklaven produzieren? böse Zungen behaupten, wir hätten eine Krise der inlandsnachfrage, Und wo das Produzierte nicht gekauft wird, da legt man dann einfach die betriebstätten still.
    Nichts da, sagt der Du.......tzer, die sollen länger arbeiten und mehr Steuern bezahlen, schließlich müssen die Politker auch von was leben. Also nichts da mit Steuersenkungen und Zurückdrängung des Staates.
    Viva Koch, viva Putin, ave Cäsaer

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