Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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12 KommentareEndlich spricht's mal einer so deutlich aus: Marktwirtschaft ist institutionalisierte Nächstenliebe. Allen Umverteilungs- und damit bevormundungsideologien wird damit der boden unter den Füßen weggezogen. Damit entfällt die beschäftigungsgrundlage für den Großteil unserer Politclowns - eine Tatsache, die nicht gerade zur Verbreitung dieser Gedanken beitragen wird.
Um so mehr begrüße ich, daß die WiWo dieses interview veröffentlicht.
Einzige Anmerkung: Es fehlt noch der Freiheitsaspekt der Marktwirtschaft, der genau so wichtig ist wie ihre sozialen Errungenschaften.
Dem muß ich entschieden widersprechen!! Nächstenliebe sieht anders aus!! Marktwirtschaft regelt sich nach den Gesetzen des Marktes, Nächstenliebe ergibt sich aus Uneigennützigkeit.
Wo bleibt die angebliche Nächstenliebe der Marktwirtschaft wenn - ohne Grund - die benzinpreise zu Ostern ansteigen?
ist zwar ein rel. unbedeutendes beispiel aber shr charakteristisch.
J.Apel
@J.Apel: das ist richtig: Kapitalismus hat nichts mit der Nächstenliebe zu tun - er hat eher viel mit der Menschennatur zu tun.
Es sind die Naturriebe die hinter solchen ideologien stehen wie Sozialismus und Kapitalismus.
Sozialismus = Dominanz von Neid, Führungsbedürfnis, Sicherheitsbedürfnis
Kapitalismus = Dominanz von Gier, Führungsanspruch, Freiheitsdrang
Man merkt übrigens, dass die "Grünen" in die 1. Gruppe fallen.
Kapitalismus ist klasse...
...reicht nur nicht für alle.
Links heißt doch nicht automatisch Planwirtschaft. Auch nicht mit Parteizugehörigkeit. Links hat für mich persönlich was mit Gerechtigkeit zu tun. ich möchte auch keine Planwirtschaft, aber der Marktwirtschaft in ihrer jetzigen Form erzeugt einfach zuviele Verlierer.
schade dass die kommentatoren die aussagen des interviews nicht verstanden haben.
die lebensqualitaet aller(fast aller) haben sich durch dieses system in den letzten jahrzenten verbessert!!
wer das nicht sieht hat die geschichte der menschheit nicht gelesen oder vesrtanden.
Lieber Historiker, vielleicht hat sich die Lebensqualität aller bis vor ca. 5 - 10 Jahren verbessert und es ging aufwärts, seitdem aber gings abwärts: der Mittelstand löst sich quasi auf, die Sozialabgaben steigen, während die Leistungen kontinuierlich sinken. Hartz4 und Elternunterhalt beispielsweise lassen einem ganz schnell unverschuldet aus dem gefühlten Gerechtigskeitssystem herausfallen. -
Kernaussage des Artikels für mich: das System Kapitalismus ist schuld an der Finanzkrise und kein Mensch, da Menschen ja im System gefangen sind. Was bleibt da eigentlich noch, als dieses nichtfunktionierende System abzuschaffen, wenn man mit dem Gewissen und der Rechtschaffenheit einzelner Manager nicht rechnen darf und dies bei Politikern offenbar auch nicht?
hallo tralala,
richtig ist, dass eine immer groessere gruppe nicht mehr den wohlstandszuwachs haben, die sie gewohnt gewesen sind.
liegen tut das zuerstmal am, wie im text beschrieben, interventionismus. der schon lange vorher dies kriese/welle anwachsen lies.
insbesondere in den usa wieauch hier um gewaehlt zu werden gegen den marktregeln versprechungen abgeben.
um diese einzuhalten verschulden sie den staat und erhoehen die steuern, was jedoch die inovationskraft langsam abwuergt.
mit der zeit wird dieser prozess einer immer groesseren gruppe nicht verstaendlich erklaert.
diese unverstaendniss in der gesellschaft schaukelt sich so auf bis ein extrem passiert, siehe die 30er.
dass positive/naechstenliebende was zurzeit passiert ist, dass das elend in china indien russland und afrika, wie ich hoffe zurueckgedraengt wird. ein wundertolle entwicklung, was aber die sozialisten/maktschreier/kommunisten natuerlich nicht sagen. den dies hat nicht der kommunismus zustande gebracht. sondern der
kapitalismus
Die soziale Marktwirtschaft und ihre Erungenschaften werden langsam aber sicher durch die sich immer weiter ausdehnende amerikanische Marktwirtschaft verdraengt.
Waehrend mein Grossvater als Manager sich noch fuer seine Leute verantwortlich fuehlt und dem monteur auch noch 20 Jahren einen Lagerjob verschaffte, als dieser nicht mehr ausfahren konnte, ist diese Denken auf Grund unserer amerikanischen Herrscher dank Unternehmensuebernahmen und Trump Kapitalismus gestorben.
Als ich als Abteilungsleiter mich dafuer aussprach, den Vertrag einer Kollegin zu verlaengern, obwohl diese wegen der Krebskrankheit ihrer Mutte manchmal frueher aus dem buero ins Krankenhaus musste, wurde ich im boardmeeting ausgelacht.
Menschen und deren Schicksale sind heute keine 20 cent mehr wert.
Trotzdem Mut beweisen und auch als Manager das tuen, was richtig und nicht nur das, was einfach ist.
Erinnert Sie das hier an etwas (aus der Geschichte der Weimarer Republik):
Der Regierung gelang es, mit großangelegten interventionen den Kollaps des deutschen Finanzsystems zu verhindern. Womit sie jedoch in der bevölkerung ihren letzten Kredit verspielt hatte. Gewerkschaften und Kommunisten wetterten gegen die Sozialisierung der Verluste.
Eine antikapitalistische Haltung der bevölkerung war, allein schon durch die wirtschaftliche Krise an sich weit verbreitet, da nun aber das Kabinett sich scheinbar vor allem für das Großkapital und die unpopulären banken in die bresche warf, brachte dies keinerlei Sympathie – im Gegenteil.
Auch die banken rückten, obwohl der staatliche Eingriff sie letztendlich gerettet hatte, von Reichskanzler brüning ab. Dessen umsichtige Politik sollte im Nachgang entscheidend zur Gesundung der deutschen Wirtschaft beitragen, welche die Weimarer Republik aber nicht mehr erlebte.
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: "Der linke Funke ist übergesprungen"
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