Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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4 KommentareSelten habe ich eine derart falsche Einschätzung wie die zum Druckmaschinenmarkt gelesen. Heidelberger Druck profitiert schlicht vom regierenden politischen Populismus und wird mit Steuergeldern aus einer selbst verschuldeten Schieflage gezogen.
bereits seit Mitte 2007 wurde das Unternehmen an der börse für seine undurchsichtige Kommunikation abgestraft. Windige Finanzierungen in der Jagd um Marktanteile und überteuerte Produktentwicklungen trugen ihren Teil bei, was schließlich dazu führte, daß Herr Schreier weite Vorstandsbereiche abgeben mußte. Weitere Engpässe resultieren aus der verspäteten Anpassung der Produktion an die sinkende Nachfrage und unvernünftig hohe bestände. Ein ähnliches bild zeigte sich bei König & bauer, wo ein Verlust von 180 Mio. EUR bei den bogendruckmaschinen zu einem Gesamtverlust von 80 Mio. EUR führte und zum Rücktritt des Vorstandsvorsitzenen bolza-Schünemann führte.
Der Markt dürfte sich für alle drei deutschen Hersteller gleich darstellen. Wie kommt es dann, daß die einen dreistellige Millionenbeträge Verluste einfahren, manroland dagegen 2008 mit über 50 Mio. EUR im Plus abschloß.
Es darf die Frage gestellt werden, wo die besonnenen Manager sitzen und wie die Politik die subventionsgestützte Marktverzerrung rechtfertigen will.
Mich würde interessieren, ob die Wirtschaft, unabhängig von den Problemen auf den Finanzmärkten, ohne direkte und indirekte Staatshilfen weltweit nicht kollabieren würde. Das Gequassel von der Kreditklemme ist augenwischerei. Wenn das Risiko steigt, steigt die Vorsicht und natürlich auch die Zinsen. Auch die Realwirtschaft ist ähnlich stark verzahnt wie die Finanzindustrie. Was bedeutet da eine Reihe größerer Pleiten......
Die jetzt zugesagte Hilfe für die Heidelberger Druckmaschinen AG
ist ja wohl der allergrößte Witz.
Der Laden hat doch die Zeichen der Zeit nicht erkannt und
bekommt Gelder, damit er auch in Zukunft kein langfristig
tragfähiges Geschäftsmodell vorweisen
kann. Wird mal wieder
richtig schön teuer und die Arbeitsplätze sind trotzdem weg.
inzwischen ist die Finanzkrise für alles gut. Nur die Kleinunternehmer bekommen nichts ab. Die großen kranken doch an überteuerter EDV und Personal. Allein die hohen Kosten für EDV und hier SAP sind für vielen Unternehmen als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen. Aus dem Stand könnten die in manchen bereichen ohne Probleme für das Unternehmen 80 % Kosten sparen. Nur an den wichtigen Stellen sitzen eben beamte und keine Unternehmer mehr
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: Aksys, Heideldruck und Infineon - Erfahrungen mit Staatshilfen
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