Wirtschaftskrise: Welche Macht Politiker über die Finanzmärkte haben

Wirtschaftskrise: Welche Macht Politiker über die Finanzmärkte haben

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Wahlkampf-Plakate

Die Macht der Politik über die Finanzmärkte wird oftmals unterschätzt. Das zeigt eine neue Studie, die politische Ereignisse und Finanzmarktdaten abgleicht.

Es gehörte zu den Moden der vergangenen Jahre, den Staat und damit die Politik als Opfer der Globalisierung zu betrachten. Ohnmächtig seien die Politiker geworden, hilflos gegenüber der globalisierten Wirtschaft, die sich nationalen Gesetzen zunehmend entziehe. So die gängige These.

Vielleicht war sie etwas zu gängig. Denn Politik wirkt durchaus. Manchmal reichen bereits bloße Äußerungen von Regierungsmitgliedern, um Investoren oder Unternehmen zu beeinflussen. Konkretes politisches Handeln – von beschlossenen Gesetze bis hin zu Extremfällen wie Kriegsoffensiven – beeindruckt die internationalen Finanzmärkte erst recht.

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Studie untersucht Einfluss der Politik auf Aktienmärkte

Das zeigt eine neue umfangreiche Studie, die in wenigen Tagen erscheint. Politologen und Ökonomen aus Zürich, Jena und Konstanz haben dafür einen eigenen Ansatz entwickelt. Sie glichen Finanzmarktdaten — etwa von Aktien, Rohstoffen oder Staatsanleihen — statistisch mit politischen Ereignissen ab – Gesetzen, Beschlüssen von Gipfeltreffen oder auch Interviews wichtiger Politiker. Auf diese Weise versuchten sie, direkte Wechselwirkungen zwischen den beiden Bereichen aufzuzeigen.

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