Kommentare zu: "Mit scharfer Klinge durch das Gestrüpp"

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16 Kommentare
  • 07.03.2009, 09:09 UhrAnonymer Benutzer: Tom

    Endlich mal ein Politiker, der nicht gleich zu Gunsten der Wählerstimmen den Kopf einzieht. bleiben Sie ihren Prinzipien treu Herr Guttenberg und lassen Sie sich nicht von ihren Kollegen mitreissen.

  • 07.03.2009, 10:59 UhrAnonymer Benutzer: schwarze Feder

    Teil-2
    Deutlich zugute kommt ihm aber offenbar genau dieser familiäre Hintergrund, im Umgang mit vermeintlich Mächtigen aus der Wirtschaft. Hier bewies er jüngst eine nüchterne Unbeeindrucktheit und unvoreingenommenes Duchsetzungsvemögen. Z.b. gegenüber aufgeblasene GM-Manager, die offenbar nicht mal in der Lage sind ein ordentliches Unternehmenskonzept vorzulegen, wie es von jedem kleinen Existenzgründer, wenn auch in einfachere Form, auch verlangt wird. Dies scheint mir ein deutliches Alleinstellungsmerkmal von z.G. im Vergleich zu dem meisten anderen Ministern und Politikern zu sein, das mich hoffen lässt.
    Auch scheint er dankenswerterweise die mittelständische Unternehmen stärker zu gewichten als seine konzernhörigen Vorgänger, vor allem die Vorgänger der SPD.

    PS:Als krassesten Gegenentwurf hierzu sehe ich übrigens Steinbrück und seine SPD-Kollegen, die seit Schröder reihenweise nur noch Kniefälle machen vor den aufgeblasenen Konzernwirtschaftshanseln.

  • 07.03.2009, 11:00 UhrAnonymer Benutzer: schwarze Feder

    Teil-1
    Zunächst vielen Dank an die WiWo für das interview mit z. Guttenberg, von dessen Positionen und Einstellungen ich zuvor leider nicht übermäßig viel mitbekommen hatte.

    Z. Guttenberg macht zunächst auf mich einen sehr nüchternen und pragmatisch problemorientierten Eindruck, wodurch er sich wohltuend von anderen Politikern, die alles nur durch ihre Parteibrille sehen, unterscheidet. bleibt zu hoffen, dass er dies auch durchsteht bzw. weiter ausbauen kann.


    Was ich bedaure ist, dass er den neuen Modebegriff "Systemrelevanz" zwar ansatzweise mit einer kritischen Distanz wahrzunehmen scheint, allerdings (noch?) nicht mit der nötigen Tiefe. ich würde mir wünschen, wenn man Systemrelevanz nicht nur feststellt oder verneint. Sondern auch darüber reflektiert, ob wir als Gesellschaft und Staat überhaupt eine Systemrelevanz gewisser Unternehmen oder branchen wünschen. ich denke solches sollten wir um jeden Preis, auch um den Preis der Enteignung oder Teilenteignung, vermeiden.

    Jedoch, als Abkömmling einer ehemals adligen Familie, fällt ihm der Gedanke einer Enteignung, gewissermaßen naturgemäß, besonders schwer. Hängen die ehemals Adligen doch an ihrem oft jahrhundertealtem Landbesitz und waren in den letzten Generationen doch mit allerlei Reformen konfrontiert, deren Folge oft den Verlust, bzw. Teilverlust ihres besitzes bedeutete . Hier sehe ich bei z. Guttenberg eine gewisse ideologische Verhärtung die den sonst nüchtern, pragmatischen Ansatz leider etwas stört.

  • 07.03.2009, 11:12 UhrAnonymer Benutzer: jd

    sehr guter beitrag

  • 07.03.2009, 12:19 UhrAnonymer Benutzer: Kyoto

    Rückblickend wäre Michael Klos gerade jetzt der bessere Wirtschaftsminister.
    Zumindest hätte er es nicht nötig wie ein Elefant im Porzellanladen um Aufmerksamkeit zu buhlen.
    ich lege das was im Zusammenhang mit GM/Opel und zu Guttenberg zu lesen war als Entscheidungsschwäche aus.
    bis Herr Guttenberg sich aus dem eingebildeten Gestrüpp befreit hat, ist die Krise vorbei oder es ist für notwendige Entscheidungen für den zukünftigen Wirtschaftskurs zu spät.

  • 07.03.2009, 12:37 UhrAnonymer Benutzer: Dithie

    Zu: mit schafer Klinge..
    Hoffentlich nicht schon zu spät den sorry"Saustall" aus zu misten,
    hört sich immer gut an,aber meißtens kehren neue besen gut am
    Anfang ,passen "Sie" gut auf,da stehen schon immer welche mit
    gewetzten Messer hinter ihnen!!! Viel Glück und schicken Sie die-
    se Verursacher, in den Knast,ohne boni-Abfindungeno.ä. !!!

  • 07.03.2009, 14:26 UhrAnonymer Benutzer: Ein Lichtblick

    ist dieser Minister. Man kann dem Wirtschaftsminister nur Erfolg
    und Gück wünschen in dieser für den bürger unübersichtlichen
    und offensichtlich sehr schwierigen Zeit, zugleich die Zustimmung seitens der bürger unseres Landes. Die bürger, insbesondere
    die jungen Menschen, brauchen Orientierung. Herr zu Guttenberg
    kann dazu beitragen.
    "Das Alte vergeht nachdem es versagt hat, es komme das Neue".

  • 07.03.2009, 15:59 UhrAnonymer Benutzer: Allein der Worte sind genug

    gewechselt; jetzt müssen den Worten Taten folgen. Gut gebrüllt, Löwe; mal sehen, ob und wann er einknickt.
    @Kyoto
    Ja, geht's noch: die Schlaftablette Glos der bessere Wirtschaftsminister. Von Entscheidungsschwäche kann bei v.G. im Moment noch keine Rede sein; aber die Entscheidung muss relativ kurzfristig erfolgen, weil Opel nicht mehr zu retten ist. Da müssen schon andere Konzepte her.

  • 07.03.2009, 18:05 UhrAnonymer Benutzer: exildeutscher

    ich wünsche herrn guttenberg alles gute ... seine ideen machen sinn und können wirklich etwas bewegen...

    wenn die politik noch versteht das wir um eine bad bank nicht herumkommen, damit die rekapitalisierten banken wieder kredite geben werden sollten wir noch einmal davonkommen.

    ich hoffe das danach wirder ethisches wirtschaften an erste stelle tritt und nicht zocken auf teufel komm raus

  • 08.03.2009, 08:20 UhrAnonymer Benutzer: clemens

    Solange die Politik nicht fähig ist ,von den banken die Offenlegung ihres gesamten „Giftmüll“ bestandes durchzusetzen ,ist jede Gedanke an einer bad-bank reine
    Zeitverschwendung .
    Liegen bei Deutschen banken 2oder 4 billionen oder noch mehr???
    Jedes „Rettungspaket“ ist „Geldverbrennen“.
    Die Angaben schwanken zwischen 0,6-1,4 billiarden (Weltweit).

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