Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
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6 Kommentare
Was für den Benzinpreis gilt, gilt dann auch für Energiepreise allgemein. Und daher bleibt dem heutigen AN nach Abzug aller notwendign Ausgaben viel weniger Geld über als vor 20 Jahren.

Der Artikel ist leider unvollständig, denn er lässt aus, dass die
Arbeitnehmer in keiner Weise vom Anstieg des BSP. in den besagten
20 Jahren profitiert haben !
Das BSP. ist preisbereinigt um ca. 25% gestiegen, wo ist dieser
Wohlstandseffekt verblieben: abgesehen von den üblichen Verdächtigen = Unternehmern/-Selbständigen vor allem im Aufbauprogramm Ost = 2000 Milliarden Eu! sowie in den Transfer-
leistungen für die EU ! - mit stark steigender Tendenz.
Fazit: die Bundesbürger sind um die Früchte ihrer "Wertarbeit"
gebracht worden; mit den jetzt anfallenden 100ten Milliardenhilfen
für Südeuropa ist sogar mit starken Wohlstandseinbussen in Deutsch-
land zu rechnen !
die Wohlstandsdividenden die die sozialen Marktwirtschaftler á la
Ludwig Erhard durch kluge Politik für die Bundesbürger erwirtschaftet haben existieren nicht mehr - sie haben sich nach
Süden verschoben, denn dort sind die Einkommen u. Vermögen unver-
hältnissmäßig seit 2000 gestiegen ( um 25 - 35% ) - leider nicht
dauerhaft weil nicht durch eigene Arbeit u. Leistung sondern als
vorrübergehender "windfall-profit" für den jetzt die darbenden
Deutschen auch noch in Haftung genommen werden.
Eine schlechtere u. gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung/
Wähler gerichtete Politik erscheint kaum möglich, dies bezieht sich
auf Kohl/-Scheuble/- Merkel u. auf Schröder/-Eichel/-Fischer
gleichermassen !

Dafür gibt es eigentlich zwei gewichtige Gründe: Die finanziellen Folgen der Deutschen Wiedervereinigung und die Einführung des Euros.
Zwei gute Literaturempfehlung dazu, die die Hintergründe, Fakten und Zusammenhänge seriös und sachlich darstellen:
Wilhelm Hankel, Die Euro Lüge, 3. Auflage, Signum Verlag
Uwe Müller, Supergau Deutsche Einheit, 2. Auflage, Rowohlt Verlag

Die Preise für Konsumgüter entsprechen dem Durchschnitt Europas. Werfen wir mal einen Blick auf Deutschland. Unser derzeitiges Lohnniveau entspricht dem von anno 1990. Und seit der Einführung des Euros haben sich die Preise für die Waren des täglichen Lebens mehr als verdoppelt, oftmals schon durch eine 1:1 Umstellung, danach nochmals eine Erhöhung um 50%.
Unsere Kaufkraft anno 2012 entspricht also 25% von der anno 1990, als noch ein Facharbeiter mit einer harten D-Mark und hohem Lohn seine Familie ernähren und nebenher noch ein Eigenheim abbezahlen konnte. Jetzt haben wir 7,2 Mio. Bürger, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind, um ihre Familien vor dem Hungertod zu bewahren. Wir produzieren mit Kurz- und Leiharbeitern, Aufstockern und Niedriglöhnern Träume auf 4 Räder Made in Germany für Länder, bei denen das Lohnniveau bereits 50% höher liegt als bei uns. Schon klar, dass wir die Profiteure und Nutznießer des Euros sind. Oder habe ich da was falsch verstanden?

@siggi40
Ganz so einfach ist das Umrechnungsverhältnis nach der "Teuro-Ein-
führung" nicht, denn viele Preise konnten garnicht erhöht werden
bei der Umstellung 2002 wie Mieten, Gebühren, Lebensmittel; die
grössten Preistreiber waren Bäcker u. Gastronomie.
Richtig ist, dass früher Normalverdiener weitaus mehr sich mit
ihrem Einkommen leisten konnten : Vermögensaufbau, Haus, neues Auto
Reisen.
Wenn man diese Indikatoren zum Massstab macht, so werden die Wohl-
standsverluste erst richtig klar: in Deutschland leben 55% der
Bevölkerung zur Miete ( In Spanien/-Italien nur ca. 20%, aber bei
schlechterer Bauqualität ), der Durchschnitt der hiesigen Fahrzeuge
hat ein Alter von 9 Jahren !! ; viele Bundesbürger müssen auf
Urlaubsreisen verzichten, die durchschnittliche Reisedauer hat sich
von 14 Tagen auf 1 Woche halbiert - auch weil die Abwertungseffekte
in den südeuropäischen Ländern in der Eurozone weggefallen sind,
das waren für DM-Inhaber nähmlich Teile der "Wohlstandsdividende"
die Kohl/-Schröder ersatzlos gestrichen haben.
Die deutschen Arbeitnehmer drehen sich im Hamsterrad der Qualitäts
produktion, werden dafür aber mit TALMI-Geld entlohnt - von den
ständig sinkenden Rentenanwartschaften gar nicht zu reden.
Unsere "Elite"-Politiker wären in jeder Firma längst entlassen
worden, als Selbstschutz um eine Pleite zu vermeiden.
Diese "Volksverräter" bringen es fertig wie "Hans im Glück", dass
aus Gold nur wertlose Wackersteine werden, die uns in den Armuts-
abgrund mit herabziehen werden, als 1. die Rentner u. Hartzler !
Armes Deutschland !!

Es ist müssig ständig darüber zu reden!
die europäischen Eliteschicht aus Politik/Banken/Großindustrie und Linken Träumern macht doch sowieso was sie wollen.
Hier hilft nur noch ein totaler Zusammenbruch und danach eine Art "Nürnberger" Prozeß, mit den selben Strafen inkl. der Sippenhaftung!!
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Kommentare zu: Kaufkraft der Deutschen so niedrig wie vor 20 Jahren
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