WiWo-Wahlwette: Ein Parlament mit sechs Parteien?

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WiWo-Wahlwette: Ein Parlament mit sechs Parteien?

, aktualisiert 22. September 2013, 17:46 Uhr
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Wie wird die Wahl ausgehen? Den letzten Umfragen könnten SPD, Linke und Grüne genauso viele Stimmen holen wie die Union und FDP.

Wir haben um das Wahlergebnis gewettet. Rund 200 Prognosen sind bei uns bei uns eingelaufen. Das Ergebnis: Die AfD zöge den Prognosen nach ins Parlament ein, eine Mehrheit gäbe es nur für eine große Koalition.

Wir haben Sie gefragt: Wie viele Wähler haben die Grünen mit Veggie-Day und der Pädophilie-Debatte vergrault? Hat die Leihstimmenkampagne der FDP Erfolg - oder werden die Liberalen auch bei der Bundestagswahl nicht viel besser abschneiden können als bei der Landtagswahl in Bayern? Konnte Peer Steinbrück mit seinen Wahlkampfauftritten noch den ein oder anderen Wähler überzeugen? Bringt der Syrien-Konflikt den Linken Stimmen? Und wie viele Unterstützer hat die AfD wirklich?

Bundestagswahl 2013 Live-Ergebnisse

Das vorläufige amtliche Endergebnis – hier sehen Sie, wie die politische Stimmung im Land ist.

Teaserbild dpa infocom

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Rund 200 Prognosen sind per E-Mail, Twitter und Facebook bei uns eingegangen. Das Ergebnis: Nach der Einschätzung der Wiwo-Leser säßen im nächsten Bundestag sechs Parteien, eine Mehrheit gäbe es nur für eine große Koalition. Der CDU prognostizieren die Teilnehmer der WiWo-Wahlwette ein Ergebnis von rund 38,1 Prozent, die SPD hingegen liegt bei 26,0 Prozent. Die Grünen holen den Schätzungen nach 9,1 Prozent und damit trotz Pädophilie-Debatte mehr als die Linken mit einem Ergebnis von 8,7 Prozent. Die FDP holt 5,9 Prozent und liegt damit knapp vor der AfD, der die Leser 5,8 Prozent zutrauen.

Das wäre ein sensationelles Ergebnis für die Alternative für Deutschland: Stimmt die Schätzung der WiWo-Leser, erhielte die Partei einen höheren Stimmenanteil, als je eine andere Partei bei ihrem ersten Antritt zur Bundeswahl erreicht hat. Die Grünen holten 1980 nur 1,5 Prozent, die Linken lagen 1990 bei 2,4 Prozent und die Piraten 2009 bei 2,0 Prozent.

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Die Forschungsinstitute sehen die Chancen der AfD weitaus geringer: Dort lagen die Eurokritiker zuletzt zwischen vier und fünf Prozent. Dass das Ergebnis unserer Umfrage so hoch ausfällt, liegt auch daran, dass einige Teilnehmer die AfD sogar bei über zehn Prozent sehen – und damit für einen Ausschlag nach oben gesorgt haben. Ob die Partei wirklich in den Bundestag einzieht, wird sich erst am Sonntagabend zeigen, wenn gegen 18 Uhr die ersten offiziellen Hochrechnungen vorliegen.

Deutliche Diskrepanzen zwischen der Schätzung der Wiwo-Leser und den Wahlforschungsinstitute gibt es jedoch auch bei der Union und der SPD: Den aktuellen Umfragen der Institute nach liegt die Union bei 39,5 bis 40 Prozent und damit deutlich über dem Wahlwetten-Ergebnis von 38 Prozent. Auch die SPD schnitt bei den Umfrageinstituten zuletzt stärker ab. Bei der FDP, den Grünen und den Linken hingegen stimmen die Prognosen der Forschungsinstitute in etwa mit dem Ergebnis der WiWo-Wahlwette überein.

Aus allen eingegangenen Prognosen ermitteln wir nach Bekanntgabe des offiziellen Ergebnis den Sieger der WiWo-Wahlwette. Der Teilnehmer, dessen Prognose am wenigsten von dem offiziellen Ergebnis abweicht, gewinnt einen Tag in der Wirtschaftswoche, inklusive Lunch mit Chefredakteur Roland Tichy und Anreise aus Deutschland.

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