Wohnungsbau: Bundesfinanzministerium will Grunderwerbsteuer nicht senken

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Das Bundesfinanzministerium lehnt eine Senkung der Grunderwerbsteuer ab.

von Christian Ramthun

Das Bundesfinanzministerium hält eine Senkung der Grunderwerbsteuer für „kaum geeignet, die Bauwirtschaft bei der Schaffung von Wohnraum in angespannten Wohnlagen zu unterstützen“. Eine Exklusivmeldung.

Das Bundesfinanzministerium hält eine Senkung der Grunderwerbsteuer für „kaum geeignet, die Bauwirtschaft bei der Schaffung von Wohnraum in angespannten Wohnlagen zu unterstützen“. Vielmehr würde ein solcher Schritt Bauherren und Investoren zugutekommen und „damit zu weiteren Vermögenskonzentrationen beitragen“, teilt das Bundesfinanzministerium auf eine Anfrage der WirtschaftsWoche mit. Eine Grunderwerbsteuerbegünstigung, wie sie die Wohnungswirtschaft fordert, würde laut Finanzministerium überdies „zu weiterer Zersiedelung, zur Ghettoisierung oder zur Ausbildung von sogenannten Speckgürteln“ führen.

Bislang hatte das Ministerium eine solche Maßnahme für möglich gehalten, um den Wohnungsbau in der Flüchtlingskrise anzukurbeln. Jedoch hatte es Proteste der Bundesländer gegeben, denen die Einnahmen zufließen und die auch die Höhe der Steuer bestimmen. Der Grunderwerbsteuersatz liegt derzeit zwischen 3,5 Prozent (in Bayern und Sachsen) und 6,5 Prozent (z.B. NRW).

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