ZDF-Politbarometer: Flüchtlingskrise ist Deutschlands größtes Problem

ZDF-Politbarometer: Flüchtlingskrise ist Deutschlands größtes Problem

, aktualisiert 09. Dezember 2016, 13:04 Uhr
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Die Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass das Thema Flüchtlinge das wichtigste Problem Deutschlands ist.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Flüchtlingskrise bleibt beherrschendes Thema in Deutschland: Einer Umfrage zufolge hält die Mehrheit der Deutschen den Zustrom für das wichtigste Problem hierzulande. Erst weit danach kommt das Thema Alterssicherung.

BerlinEine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland befürchtet laut einer Umfrage durch die Flüchtlingszuwanderung Einsparungen in anderen Bereichen und eine Zunahme der Kriminalität. Insgesamt hielten im am Freitag veröffentlichen ZDF-Politbarometer 58 Prozent der Befragten das Thema Flüchtlinge und Integration für das wichtigste Problem in Deutschland.

Erst weit danach kommt auf Platz zwei mit 14 Prozent das Thema Rente und Alterssicherung. Demnach befürchten 60 Prozent, dass wegen der Ausgaben für die Flüchtlinge an anderer Stelle gespart wird. Mit einer Zunahme der Kriminalität wegen der vielen Flüchtlinge rechneten 52 Prozent der Befragten. Ein knappes Drittel (30 Prozent) sieht kulturelle und gesellschaftliche Werte bedroht.

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt der Umfrage zufolge für ihre Flüchtlingspolitik mehr Zuspruch als Ablehnung. Nach Meinung von 50 Prozent der Befragten mache die Regierungschefin eine gute Arbeit im Bereich Flüchtlinge und Asyl. Als „eher schlecht“ bezeichneten 45 Prozent ihre Flüchtlingspolitik.

An den Umfragewerten für die Parteien hat sich wenig geändert. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU auf 36 Prozent. Derselbe Wert wurde im ZDF-Politbarometer vor zwei Wochen ermittelt. Die SPD legte einen Punkt zu auf 22 Prozent. Die Linke blieb unverändert bei zehn Prozent, die Grünen verloren einen Punkt auf zehn Prozent, während die FDP unverändert bei fünf Prozent stand. Die AfD fällt um einen Punkt auf zwölf Prozent.

Auf der Liste der zehn wichtigsten Politiker fiel Merkel wieder hinter ihren Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf Platz Vier zurück. Auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf büßte Merkel innerhalb von zwei Wochen 0,3 Punkte auf 1,5 Punkte ein. Angeführt wird die Liste von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (2,5) und dem baden-württembergischen Regierungschef Winfried Kretschmann (2,0). SPD-Chef Sigmar Gabriel belegt mit unverändert 0,7 Punkten Platz Sieben.

Für das Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen vom 6. bis 8. Dezember 1234 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

Quelle:  Handelsblatt Online
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