Kommentare zu: Kürzung von Hartz IV motiviert zur Jobsuche

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51 Kommentare
  • 20.02.2010, 11:45 UhrAnonymer Benutzer: Brenner

    Das funktioniert aber nur dort, wo man aufgrund vieler Jobmöglichkeiten etwas findet. im ländlichen Raum oder bei uns im Osten sieht es da schon ganz anders aus. Zudem wer kein Auto hat, kann auch keinen Job nachgehen, die horrenden Ticketpreise macht es sinnlos, weil das dann ein Zuschussgeschäft wird. Diese ganze Hartz 4 - Debatte ist somit verlogen. es ist immer einfach von oben herab gute Ratschläge zu verteilen. Wer die Realität aber nicht selbst am eigenen Leib erfahren hat, bleibt blind für die Nöte der betroffenen. besser wäre es deshalb, wenn man die Möglichkeiten innerhalb der Regionen schafft, sich kostenlos weiterzubilden, aber daran hat auch niemand ein interesse, das würde nur die Möglichkeiten der Arbeitslosenindustrie beschneiden. Also vorsicht vor solchen Debatten, weil es früher oder später einen selbst treffen könnte und man dann mal seine eigene Dummheit am eigenen Leib erfährt.

  • 20.02.2010, 12:24 UhrAnonymer Benutzer: wie

    ...dumm seid ihr eigentlich? sich bewerben auf etwas was nicht gibt iss dat eine..., stellt doch schon einmal die "züge" bereit..., liebe leute - iHR zündelt, und das auch noch an der falschen stelle, das hatten wir doch schon alles einmal, sorry... immer noch nix gelernt?

  • 20.02.2010, 12:33 UhrAnonymer Benutzer: Amy

    Der Eindruck der sich bei mir breit macht, als ich den Artikel las:
    Werden hier Tierversuche analysiert??
    Der einen Ratte wird Zucker gegeben, der anderen Gift und dann sehen, wie reagieren sie?
    Wo sind wir bloß hingekommen...
    Arbeit muss sich lohnen, meint Her Westerwelle...bei einem Stundenlohn von 5 Euro?! Lohnt sich da die Arbeit?
    Genau diese Praxis haben wir den Leiharbeitsfirmen zu verdanken.
    Und bitte: WO gibt es Arbeit?
    Ständig hört man von Arbeitsplatzkürzungen..Siemes, Opel etc.
    Hören Politiker eigentlich keine Nachrichten????
    Sehr schnell ist ein Jahr vorbei...und dann bekommt man das von Oben verordnete HartziV....Haben wir und das herausgesucht?

  • 20.02.2010, 12:33 UhrAnonymer Benutzer: Erich Stecker v. Hohenstein

    "geregelt" oder "zwangsgeregelt"?

    Also quasi die desmodronische Steuerung des Wirtschaftsmotors aus den Silberpfeilen?

    Sind wir da gedanklich noch im richtigen Jahrhundert oder hohlen wir da eventuell Ochs und Esel wieder raus, um ihn vor der Karren zu spannen?

    Was ist "geregelt" - würde "Arbeit" nicht reichen? Oder "sinnvolle Arbeit". Und was ist dann "sinnvoll".

    Schöne Studie - hättet er mal lieber Urlaub gemacht, dann wär die Welt von noch mehr Datenschrott verschont geblieben.

  • 20.02.2010, 12:47 UhrAnonymer Benutzer: Ted K.

    Kürzungen sind angebracht. Wenn man selbst mitbekommt, wie im bekanntenkreis junge Leute sich auf Staatsgeld einrichten, ohne jedes interesse an Arbeit, schockiert das.
    irreführend ist es, immer die niedrige Harz4-Summe zu nennen und Wohngeld, Kleidergeld und die ganzen sonstigen Wohltaten zu vergessen. Erst diese Zuzahlungen machen das Harz-Leben erst möglich.

  • 20.02.2010, 13:03 UhrAnonymer Benutzer: Kostenlos

    Kostenlos weiterbilden ? Warum, zu was und für wen ?

  • 20.02.2010, 13:16 UhrAnonymer Benutzer: @Ted K.

    in der DDR herrschte Vollbeschäftigung und nichts ging mehr.

    Vielleicht ist manchmal gut, wenn Leute die nichts mit sich anzufangen wissen, zumindest schon mal nicht im Weg herum stehen.

    Und dann hat man Zeit sich mit den Leuten zu beschäftigen, die noch etwas erreichen wollen. Und da wäre erst mal wichtig zu fragen: Was willst Du denn machen? oder Was würdest Du denn gern machen?

    Und wenn dann kommt - keine Ahnung Fernsehen schauen. Dann bin ich verdammt froh, dass so jemand nicht noch betreut von ähnlich gearteten Führungskräften betreut werden muss.

    Das Problem muss also etwas früher angegangen werden. Nämlich bei einer ausgewachsenen Werte- und bildungsmisere.

    Die DDR ist mit Sicherheit nicht an der Vollbeschäftigung zu solcher Pracht gesundet, sondern weil die bürger sich nicht über einen monokausalen, sozialistischen Kamm scheren ließen.

    Keine Wertediskussion, kein gesellschaftlicher Konsens, keine Wirtschaftlichkeit.

    Und mit so Hau-Drauf Parolen wird das sicherlich nichts mit der Konsensbildung.

    Unter den bedingungen und mit den vorgegebenen Zielrichtungen hätte ich auch keinen bock zu arbeiten - alias beschäftigt zu wirken.

    Hartz4 ist das Schmerzensgeld der Restbevölkerung die noch was bewirken könnte, das sie für ihr eigenes Versagen zahlt.

  • 20.02.2010, 13:23 UhrAnonymer Benutzer: Schuldenberaterin

    es wurde die Sanktionspraxis und beschäftigungsaufnahme im SÜDEN analysiert - das sind exportorientierte industrie-Regionen in bayern und bW, die mitunter in einigen Kreisen nur eine Arbeitslosigkeit von 3-5% aufweisen. Ganz anders würde es sich in Regionen verhalten, die eine Arbeitslosenquote von, sagen wir, 12 - 30 % aufweisen.

    in Regionen mit geringer Arbeitslosigkeit ist es logischerweise unproblematischer eine Stelle zu finden und dort kann eine Sanktionspraxis auch dazu führen, dass zügig eine Stelle angetreten wird, gewöhnlich hat man dort aber auch mehr Auswahl an Arbeitsstellen.

    in Regionen mit Massenarbeitslosigkeit würde eine solche Strategie ins Leere laufen und keinen Sinn machen. Es gibt diese Jobs schlichtweg nicht. Gemeldet sind offiziell im Höchstfalle für die ganze bRD 600 000 - 800 000 vakante Stellen. Die inoffizielle Arbeitslosigkeit Erwerbsfähiger dürfte bei 5 Mio liegen, von denen passen viele nicht in das gesuchte Profil (falsche Qualifikation, Geringerqualifiziert, zu alt, zu lang aus dem beruf... etc..

  • 20.02.2010, 13:47 UhrAnonymer Benutzer: Brenner

    Man muss es mal nüchtern betrachten. Vor über 5 Jahren hat rot-grün damit begonnen, unser Sozialsystem zukunftsfest zu machen. Herausgekommen ist Hartz 4. 5 Jahre später sehen wir nun die Folgen und Probleme, die aus dieser Jahrhundertreform erwachsen sind. Die Diskriminierung haben zugenommen, es sind gut bezahlte Arbeitnehmer in den Niedringlohnbereich durchgereicht worden, es wird sehr viel Geld durch berechtigte Klagen verloren. Für die Arbeitslosen hat sich aber gar nichts verbessert, weder finden sie einen Job, noch sind Jobs vorhanden, noch wollen Unternehmen überhaupt noch Job schaffen, wenn sie billige Arbeitskräfte haben können. Hier sollte die Debatte anfangen und nicht dort, wo es darum geht die Regelleistungen zu kürzen und die Mensche noch mehr ins Elend zu befördern. Sehr viele wollen arbeiten, aber sehr viele sind finanziell ausgeblutet, um überhaupt einen Job antreten zu können, wenn sie überhaupt gewollt sind, denn eines hat sicherlich gewirkt, die Stigmatisierung von Menschen, die teilweise 30 Jahre gearbeitet haben und nun faul, saufend und rauchend betitelt werden, um einerseits von den wahren Problemen abzulenken, andererseits um die Menschen bewusst und gwollt zu erniedrigen, nur um sich selbst besser zu fühlen. Wenn es Schuldige gibt, dann sind es die Politiker, die diesen Scheiß verbockt haben, ohne an die Folgen und Folgeprobleme zu denken, die Wirtschaft, die mit Arbeitslosigkeit horrende Gewinne einfährt und all die betroffenheits-Profiteure, die ihren Lebensunterhalt darin sehen, andere Menschen in Abhängigkeit zu reden/Halten, weil sie selbst nichts anderes können und wollen, weil sie sich dadurch besser fühlen und dran verdienen.

  • 20.02.2010, 14:49 UhrAnonymer Benutzer: Messer der Gleichheit

    Vermeidung des Kaufs der WiWo motiviert zur besseren Artikeln! So geht das auch- oder?!

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