Zuwanderung: Rösler riskiert beim Fachkräftemangel Streit mit der Union

Zuwanderung: Rösler riskiert beim Fachkräftemangel Streit mit der Union

von Henning Krumrey

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler macht Druck bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels und legt sich beim Thema Fachkräfte-Zuwanderung mit der CDU/CSU an.

„Bisher kommen gerade einmal rund 170 hoch qualifizierte ausländische Fachkräfte pro Jahr nach Deutschland. Diese Zahlen sind ernüchternd“, sagt der FDP-Bundesvorsitzende.

„Allen muss klar sein: Vollbeschäftigung können wir nur erreichen, wenn wir attraktiv für qualifizierte Zuwanderer sind.“ Qualifizierte Zuwanderung sichere bereits vorhandene und erschließe neue Arbeitsplätze in Deutschland.

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Der Liberale will bestehende Hürden schleifen: „Wir müssen jetzt dringend handeln und die Zuwanderung von Fachkräften deutlich erleichtern. Dazu müssen wir die Gehaltsschwelle von derzeit 66.000 Euro auf 40.000 Euro pro Jahr absenken.“ Nur wer einen Arbeitsvertrag mit diesem Betrag vorweisen kann, darf zuwandern. In diese Richtung denkt auch CDU-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen.

Das Innenressort sowie die Innenpolitiker von CDU und CSU fürchten dagegen einen Zustrom ausländischer Arbeitskräfte, die deutsche Bewerber verdrängen könnten. Rösler ist sicher: „Nur so können wir verhindern, dass internationale Fachkräfte weiter einen Bogen um Deutschland machen.“

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