
HB WASHINGTON. Die USA glauben, dass die Teheraner Regierung die Firmen zur Umgehung von Sanktionen und zur Unterstützung ihres Atomprogramms benutzt.
Insgesamt setzte das US-Finanzministerium am Dienstag 21 Firmen auf ihre "schwarze Liste", davon 13 in Europa: neben Deutschland Weißrussland, Luxemburg und Italien. Die Unternehmen betreiben Geschäfte in den Bereichen Finanzen, Versicherungen, Investment, Ingenieurwesen und Bergbau.
Sieben der in Deutschland betroffenen Firmen sind in Düsseldorf angesiedelt, die zwei weiteren in Hamburg und Nettetal. Hauptsächlich geht es um zwei Unternehmen, die IFIC Holding AG and Ascotec Holding GmbH. Sie kontrollieren sechs der sieben übrigen Firmen.
"Angesichts wachsender Isolierung von internationalen finanziellen und kommerziellen Systemen wird die iranische Regierung ihre Bemühungen fortsetzen, Sanktionen zu umgehen", heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Dazu gehöre der Einsatz von regierungseigenen Einrichtungen, die nicht leicht als iranisch zu identifizieren seien, "bei Transaktionen zur Unterstützung ihrer verbotenen Aktivitäten".
Das Ministerium verfügte auch Strafmaßnahmen gegen vier höhere Mitglieder der Islamischen Revolutionären Garden im Iran. Die USA werfen ihnen Unterstützung von als Terrororganisationen eingestuften Gruppen vor. Dazu gehören die Hisbollah, Hamas und die Taliban.













