Anleihe: Investoren lechzen nach Griechen-Bonds

Anleihe: Investoren lechzen nach Griechen-Bonds

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Euro-Geldscheine fallen auf eine griechische Fahne. Griechenland feiert vier Jahre nach dem ersten Hilferuf eine erfolgreiche Rückkehr an den Kapitalmarkt.

Athens Comeback am Finanzmarkt wurde offensichtlich sehnlichst erwartet: Insidern zufolge brennen die Interessenten für griechische Staatsanleihen. Schon sollen mehr als 20 Milliarden Euro geboten sein.

Griechenland stößt Insidern zufolge bei der Rückkehr an den Kapitalmarkt auf riesiges Interesse bei Investoren. 550 Anleger hätten zusammen mehr als 20 Milliarden Euro für die fünfjährige Staatsanleihe geboten, berichtete der Reuters-Informationsdienst IFR am Donnerstag unter Berufung auf Finanzkreise. Die Rendite werde voraussichtlich bei 4,95 Prozent liegen. Der Verkauf werde voraussichtlich drei Milliarden Euro in die Staatskassen spülen - 500 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant.

Der griechische Vizeministerpräsident Evangelos Venizelos erklärte sichtlich zufrieden im griechischen Fernsehen: „Das Ereignis des Tages ist die feierliche Rückkehr Griechenlands an die Märkte“. Das Angebot sei „mindestens acht Mal überboten“ worden. Zahlen nannte er nicht. Der Zinsatz solle niedriger sein, als man ursprünglich annahm, berichtete Venizelos weiter.

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Mit der ersten Anleihe seit Krisenbeginn 2010 will das Land das Interesse der Anleger testen, bevor er sich wieder vollständig über den Markt refinanziert. Derzeit wird Griechenland mit zwei internationalen Kreditpaketen vor der Pleite bewahrt. Die Emission der Anleihe wird von der Bank of America Merrill Lynch, der Deutschen Bank, Goldman Sachs, HSBC, JP Morgan und Morgan Stanley organisiert.

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