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exklusivAnleiheinvestor Pimco: Auf Deutschland kommen unabsehbare Lasten zu

von Mark Fehr

Der weltgrößte Anleiheinvestor, die Allianz-Tochter Pimco, hat ihren Bestand an Bundesanleihen reduziert.

Vier von fünf Bundesbürgern (81 Prozent) sind davon überzeugt, dass die Eurokrise noch nicht ausgestanden ist. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung. Dagegen glauben nur sieben Prozent der Befragten, die Krise sei beendet. Sorgenvoll verfolgen viele Bundesbürger die Entwicklung in Griechenland. Nur 34 Prozent sehen das Land auf dem richtigen Weg. Hingegen sind 39 Prozent davon überzeugt, dass Griechenland sich nicht ernsthaft um Reformen bemüht, die das Land wieder zukunftsfähig machen. „Für die überwältigende Mehrheit der Deutschen ist die Eurokrise noch nicht vorbei. Diese Befürchtung wird auch Einfluss auf die Wahlen zum Europäischen Parlament haben“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert der Zeitung.

Bild: dpa

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„Wir erwarten, dass Deutschland seine Rolle als sicherer Hafen verlieren wird“, sagte Andrew Bosomworth, Chef von Pimco Deutschland, der WirtschaftsWoche. Auf den Staat kommen laut Bosomworth unabsehbare Lasten zu: „Überlebt die Euro-Zone, was wir hoffen und erwarten, zahlt Deutschland über Rettungsschirme und Euro-Bonds. Zerfällt sie, muss es Geld für die Bewältigung der folgenden Rezession und die Rettung von Banken ausgeben“.

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Deshalb habe Pimco auf die Teilnahme an Neuemissionen in Europa verzichtet und alte Bestände reduziert. „Stattdessen konzentrieren wir uns etwa auf Emittenten aus den USA, Großbritannien oder Skandinavien“, sagte Bosomworth.

Einige Unternehmen der Euro-Peripherie, wie die Banken UniCredit in Italien oder Santander in Spanien, seien aber weiterhin attraktiv. „Sie haben solide Geschäftsmodelle, leiden jedoch unter der falschen Postleitzahl“, so Bosomworth.

10 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 01.07.2012, 12:27 UhrSuper-Angie

    Merkel hat einen Banken-Run des Mittelstandes in der BRD ausgelöst ohne das Sie dies wollte---mit Ihren ESM-Gesetzen.

    Jeder der halbwegs denken kann wird nun sein Vermögen ins Nicht EU-Ausland in Sicherheit bringen.

    Nach Spanien; ITALY folgt nun Deutschland.

    mehr kann man dazu nicht mehr kommentieren.

    Und der BRD werden die Leistungs-Fähigen einfach nur laufen gehen.

    Eine Präkariats-Republik der Übriggebliebenen; Alten ; Rentner; 25 Millionen Eingewanderten (nach dem Krieg)wird zurückbleiben.

    Wie will Merkel diese Leute am Recht auf " Republik-Flucht " behindern.

    einer der wichtigsten Sätze wird bald sein.

    Das Recht auf Republik-Flucht

    Und damit hat sich die Neue BRDIGT selbst defeniert als DDR 2.0

    Willkommen in der DDR 2.0

  • 01.07.2012, 11:20 UhrJoker1

    Es wurde alles gesagt, schon vor Jahren und Monaten.
    Keiner wollte es wahrhaben;jetzt sitzt die Karre in der Scheiße und
    läßt sich nicht mehr steuern.
    Die Politkaste hat total versagt!
    Hoffenlich hat der alte Kohl wenigstens für den Rest seines kümmerlichen
    Daseins schlaflose Nächte. Fischer, Schröder, Waigel, Eichel usw.,
    sollten sich aus Deutschland verabschieden, ohne Vermögen und Pensions-
    ansprüche.

  • 30.06.2012, 22:47 UhrEuroTanic

    Deutschland hat offizielle 2 Billionen Schulden, mit den nicht gezählten Pensions und Rentenverpfichtungen und ausgegliederten Sonderschulden sind es ca. 8 Billionen. Jetzt zahlen wir auch noch für alle Schulden in Europa, kommen noch mal ca 20 Billionen drauf. Auf den Sparbüchern der Deutschen liegen ca. 6 Billionen. Die werden demnächst zur Schuldentilgung von der Regierung, im Auftrage der Banker freudig abgehoben. Freuen sie sich schon drauf?

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