Bettina Röhl Direkt: Es sind die Eliten, die am Pranger stehen

Bettina Röhl Direkt: Die Schuldigen der Griechenlandkrise

Es sind die Eliten, die am Pranger stehen

Nicht die Menschen in Griechenland oder in Deutschland oder in Frankreich sind Schuld an der Euro-Misere. Auch nicht die Staaten sind Schuld an der Euro-Misere. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass jetzt nicht die Menschen in den Nehmer- und in den Geberländern aufeinander gehetzt werden. Es sind die Eliten, die am Pranger stehen.

Es geht darum die Täter, die Übeltäter, die Missetäter, die jede vernünftige Stimme seit 15 oder 20 Jahren mundtot gemacht haben, zu identifizieren und die Tatbestände, wo die falschen Weichen gestellt wurden, klar und deutlich vorzuführen und zu benennen. Der Euro ist kein diffuses Produkt von irgendwelchen anonymen Regierungen, der Euro ist das Produkt der Helmut Kohls, der Francois Mitterands, der Gerhard Schröders, Joschka Fischers, Merkels, Schäubles, Westerwelles, die jahrelange Durchhalteparolen propagiert haben, statt Transparenz zu bieten.

Die Euro-Phantasten haben Volksvermögen vernichtet

Der demokratiefeindliche Druck gegen die Euroskeptiker in den Parlamenten ist offenkundig. Und jetzt ist auch der Druck auf das Bundesverfassungsgericht überdeutlich den Euro-Wahnsinn der Regierung und der Opposition am Parlament vorbei zu perpetuieren.

Wenn Griechenland am Euro scheitert, dann kann es nicht sein, dass Griechenland oder die griechische Regierung oder gar das griechische Volk die Schuldkarte bekommen, dann müssen endlich die nimmersatten Eurologen zur Verantwortlichen gezogen werden, die Griechenland (und auch Deutschland und Europa) in diese Krise hineingetrieben haben. Die Euro-Phantasten haben europäisches Volksvermögen real vernichtet. So was nennt man im Strafrecht eigentlich „Untreue“.

Schweden, Polen & Co. Euro – nein, danke!

Die Gemeinschaftswährung wird als Garant für Exporterfolg und Wohlstand verkauft. Doch viele europäische Nachbarn wollen den Euro trotzdem nicht. Warum, zeigt eine Reise durch Schweden, Polen und Kroatien.

Quelle: Marcel Stahn für WirtschaftsWoche

Wenn der Euro in Griechenland scheitert, dann ist in Europa die Nomen Klatura gescheitert. Dann müsste es eigentlich einen demokratischen Austausch der Verantwortlichen geben. Europaskepsis allein ist zwar kein Qualitätsmerkmal, aber es müssen diejenigen das Heft des Handelns in die Hand nehmen, die den Euro mit Augenmaß auf ein sinnvolles Maß zurück stutzen.

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