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Kommentare zu: Wie es 2013 mit dem Euro weitergehen muss

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29 Kommentare
  • 01.01.2013, 09:38 UhrLeopold

    Der Euro?
    Der bedeutet nur billiges Geld für die Schuldenländer. Und für die Geberländer eine irrsinnige Neuverschuldung. Die Politik sollte endlich einsehen, dass dieses politische Konstrukt nur einen einzigen Vorteil hat, nämlich die Finanzwirtschaft mit immer neuem Geld zu versorgen!

  • 01.01.2013, 10:23 Uhrtituslivius

    Den Beitrag muß ich mir beiseite legen: Ich würd die Schuld für den Klimawandel auch dem Euro in die Schuhe schieben

  • 01.01.2013, 11:33 UhrOldPlayer

    Guter Beitrag, mit dem ich mich völlig identifizieren kann. Mit fehlt nur der Gründungsgedanke, der mitnichten der Entwicklung einer friedlichen Europäischen Gemeinschaft dienen sollte. Vor dem Euro war Europa solide aufgestellt.

    Das Problem ist, das die Politiker nicht in der Lage sind langfristig zu denken. Einzig und allein dem Absatzmarkt unserer Produkte war es geschuldet, das West-Europa sich so schnell die Osteuropäischen Länder einverleibt hat.

    Kurz zur Erinnerung. Ende der 80er gab es Arbeitsmarktprobleme, Reformen wurden erforderlich, an den sich die CDU/CSU nicht herantraute. Die Ex-DDR ermöglichte plötzlich einen Wachstumsschub. Reformen schob man in den Hintergrund. Anfang 2000 war es vorbei damit. Es begann die kleine Deutsche Kriese, aus der man eigentlich hätte lernen können. Die Masse an Subventionen erzeugte Korruption, Verschwendung und letztendlich massive Firmenpleiten und Leerstände. Die Arbeitslosigkeit stieg gewaltig an.

    Statt sich das zu verinnerlichen, wurde ein neuer Boom herbeigesehnt und die neue Europäische Gemeinschaft schnell zusammengezimmert. Der Euro sollte das nur vereinfachen. Über langfristige Probleme wurde nie nachgedacht. Da 2008 die Exportwirtschaft in die neuen Euroländer nachließ und Probleme sich schon abzeichneten, kam natürlich die Finanzkrise genau recht. Jetzt hatte man einen Schuldigen. Nur …, dass die Finanzkrise ging und die europäische Krise blieb.

    Dank des billigen Euros konnte sich Deutschland neue Absatzmärkte außerhalb des Euroraumes zuwenden. Dumm für die, die in der Eurozone gefangen sind. Die Büchse der Pandora war geöffnet.

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  • 01.01.2013, 11:34 UhrOldPlayer

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    Nur …, dass die Finanzkrise ging und die europäische Krise blieb.

    Dank des billigen Euros konnte sich Deutschland neue Absatzmärkte außerhalb des Euroraumes zuwenden. Dumm für die, die in der Eurozone gefangen sind. Die Büchse der Pandora war geöffnet.

    Egal was die Politik anstellt, sie kann das Ungleichgewicht nicht lösen.
    Für Deutschland ist der billige Euro wie eine Subvention, das die Schere des Handelsdefizits in der Eurozone, weiter spreizt. Die anderen Länder können gar nicht aufholen. Es sei, man bremst Deutschland politisch aus. Der Kuchen ist verteilt. Eine gewollte Umverteilung bedeutet, egal wie man es dreht und wendet, Deutschland wird einen großen Teil seines Kuchens abgeben müssen. Mit katastrophalen innenpolitischen Auswirkungen.

    Aber wie schon gesagt. Politiker sind nicht in der Lage langfristig zu denken.

    • 01.01.2013, 12:12 Uhrubjay

      Dass die Politiker nicht langfristig denken, wage ich zu bezweifeln.
      Ihr langfristiges Ziel ist die Abschaffung der Nationalstaaten, um einen
      totalitären Superstaat zu errichten und da sind sie schon ziemlich weit gekommen.
      Sie testen, ob es Widerstand gibt und wenn der, so wie in unserem Land, ausbleibt,
      gehen sie den nächsten Schritt.
      So wie der Terrorismus die ideale Begründung für die Abschaffung der Bürgerrecht war, so ist die sogenannte Eurokrise die perfekte Vorlage dazu, unter dem Deckmantel der Rettung nationalstaatliche Souveränität als "nicht hilfreich" abzutun und alle Macht nach Brüssel zu verschieben.
      Der lautlose Putsch steht nicht bevor, sondern ist bereits Realität.

    • 01.01.2013, 16:31 UhrPinin

      Genau, der totalitäre Superstaat ist leider das Ziel, sozusagen ein "Kuschel-Nordkorea".

  • 01.01.2013, 11:42 UhrCarla

    Besonders in Deutschland hat man den Eindruck, daß amtierende Politiker ihren Aufgaben nicht gewachsen sind - wie kann man als Kanzlerin äußern = stirbt der Euro so stirbt Europa ?
    Oder auch - nicht solange ich lebe ( betr. anstehender Themenlösung )
    wie kann man äußern - wir sind die beste Regierung seit ??
    Und diese Aussagen nach wirklich wenig Leistung .
    Nun scheine Probleme auf Deutschland zuzukommen - und plötzlich verkündet die Kanzlerin - es wird härter , schlimmer ?? noch kommen .
    Politik der Alternativlosigkeit, der großen Fehler, und des Chaos samt anhaltender Streitereien sollten in Deutschland ein Ende nehmen.

  • 01.01.2013, 11:46 UhrEinBuerger

    Ergebnis und Zweck des Euros und der Brüssel Diktatur ist nicht nur die Pleite Deutschlands, sondern auch das Brechen des Rückgrates der Deutschen, wie die Grünen als Ziel bereits so schön formuliert haben (... jeder Tag an dem Deutschland weiter verschwindet ist ein guter Tag oder so ähnlich).

    Entscheidend arbeiten hieran aber nicht "die anderen", sondern unsere eigenen Politiker die bewusst eine abgrundtiefe Verachtung der Bürger gegen das ihnen von ihren eigenen Leuten aufgezwungene "neue Deutschland" erzeugen.
    Ein neues Deutschland das fremdbestimmt, von den eigenen Anführern verraten und zur Kolonisation und Tributzahlung freigegeben wird.

    Als Ergebnis wird es für die Deutschen keine Begriffe wie "Heimat" oder "zuhause" mehr geben, ein Land das man einfach gerne hat, ein Ort an dem man sich geborgen fühlt.

    Deutschland nimmt hier auch wieder mal eine Sonderstellung in Europa ein, denn in allen anderen Ländern ist ein solcher Prozess unvorstellbar, hier wird es immer eine volle Identifizierung von Bürgern und Anführern mit "ihrem" Land geben. Ein Verrat wie in Deutschland wäre dort im wahren Sinne des Wortes tödlich für die Anführer.

  • 01.01.2013, 12:50 UhrRepublikaner

    Wie es mit dem Euro weitergeht? Die Frage trifft nicht den Kern! Wir erleben doch heute schon die Entwertung und Aushöhlung dieser Währung und die immer weitergehende Versklavung des Steuerzahlers. In einer Art Finanzrepression - Finanzfaschismus (siehe dazu die letzte Ausgabe der Börsenzeitung) werden geldwerte Anwartschaften auf Renten, Lebensversicherungen und Sparvermögen klammheimlich entwertet. Kommen noch schärfere Abgaben (die Neue "Demokratiesteuer" GEZ tritt heute in Kraft!) und massive Steuererhöhungen hinzu, werden wir das Armenhaus Europas. Ganz krass: die Schuldenstaaten profitieren am meisten von dieser Entwicklung. Es gibt viele Gründe die Blockparteien abzuwählen.Ihr Handeln und Tun ist glasklar gegen Deutschland gerichtet.
    Ich empfehle zur eigenen Meinungsbildung eine Bahnfahrt von München nach Berlin und anschließend eine von München nach Mailand - ihr werdet Bauklötze staunen!

  • 01.01.2013, 13:17 UhrPequod

    Der Ruder-Rennachter in der Europaausführung
    -----------------------------------------------
    So wird mit dem baldigen Wechsel Frankreichs vom Euro-
    Netto Zahler zum Netto-Euro-Empfänger der Ruder-Renn-
    achter bald seiner vollen Besatzung entgegensteuern,
    wo nur noch die BRD rudert und die anderen den Takt
    vorgeben. Um vorauszusehen wo das enden wird braucht
    man kein Ruderexperte zu sein!

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