Bilaterales Abkommen: Griechenland hat knapp 6500 Migranten abgeschoben

Bilaterales Abkommen: Griechenland hat knapp 6500 Migranten abgeschoben

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Griechenland hat knapp 6500 Migranten abgeschoben.

Gut 900 davon wurden auf Basis eines bilateralen Abkommens zwischen Athen und Ankara von der Türkei zurückgenommen.

Die anderen Menschen wurden auf freiwilliger Grundlage und im Rahmen der Rückführungsprogramme der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in ihre Heimatländer zurückgeschickt, wie das Bürgerschutzministerium am Donnerstag in Athen mitteilte. Allein im April wurden 1694 Menschen ausgewiesen. Die meisten dieser Migranten stammten aus Albanien (852) Pakistan (157) und Marokko (107). Dutzende Migranten seien nach Algerien, Bangladesch, Tunesien und dem Iran abgeschoben worden, hieß es aus dem Ministerium weiter. 

Griechenland und die Türkei hatten vor 14 Jahren ein bilaterales Rückführungsabkommen unterzeichnet. Die Regierungschefs beider Staaten, Alexis Tsipras und Ahmet Davutoglu, hatten das Abkommen bei ihrem jüngsten Treffen Anfang März in Izmir neu belebt. Diese Ausweisungen finden unabhängig von den Rückführungen von Migranten und Flüchtlingen im Rahmen des EU-Türkei-Flüchtlingspaktes statt. Im Rahmen dieses Paktes sind bislang knapp 400 Menschen in die Türkei zurückgeschickt worden.

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