Bulgarien: Präsidentenwahl als Test für die Regierung

Bulgarien: Präsidentenwahl als Test für die Regierung

Spannender Wahltag in Bulgarien: Die Bürger entscheiden über ein neues Wahlrecht und wählen den neuen Präsidenten des EU-Landes. Vom Ausgang der ersten Wahlrunde hängt auch die Zukunft der Regierung ab.

In Bulgarien hat am Sonntag die erste Runde der Präsidentenwahl begonnen. Die Wahl gilt auch als Test für die Mitte-Rechts-Regierung. Außerdem entscheiden die Bulgaren per Referendum über ein neues Wahlrecht und geringere Subventionen für die Parteien.

Trotz der politischen Spannung ist der Wahltag ruhig angelaufen, wie ein Sprecher der Zentrale Wahlkommission (ZIK) in Sofia mitteilte. Die Wahlbeteiligung lag am Vormittag mit 10,23 Prozent höher als bei der ersten Runde der Präsidentenwahl 2011 (7,44 Prozent). Die Beteiligung an der Volksbefragung war den Angaben zufolge mit 8,68 Prozent allerdings geringer als bei der aktuellen Präsidentenwahl.

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Die Bulgaren sollen entscheiden, ob sie wieder einen pro-westlichen Präsidenten wählen oder auf einen Staatschef aus dem pro-russischen Lager setzen, dem zahlreiche Parteien in dem früheren Ostblockland angehören. Amtsinhaber Rossen Plewneliew, ein überzeugter Europäer, tritt zur Wahl nicht an. Bulgarien übernimmt 2018 den EU-Ratsvorsitz.

Die Nebeneinkünfte der Airlines abseits des Ticketverkaufs

  • Platz 10

    Alaska Air Group
    Jahresergebnis 2014: 921 Millionen US-Dollar
    Vorjahr: -

    Quelle: „Yearbook of Ancillary Revenue 2015” der IdeaWorksCompany

  • Platz 9

    Qantas Airways
    Jahresergebnis 2014: 1,4 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 09, 1,3 Milliarden US-Dollar

  • Platz 8

    easyJet
    Jahresergebnis 2014: 1,5 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 07, 1,4 Milliarden US-Dollar

  • Platz 7

    Lufthansa
    Jahresergebnis 2014: 1,6 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 08, 1,3 Milliarden US-Dollar

  • Platz 6

    Southwest
    Jahresergebnis 2014: 1,9 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 06, 1,6 Milliarden US-Dollar

  • Platz 5

    Ryanair
    Jahresergebnis 2014: 1,9 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 05, 1,7 Milliarden US-Dollar

  • Platz 4

    Air France/KLM
    Jahresergebnis 2014: 2 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 04: 1,7 Milliarden US-Dollar

  • Platz 3

    Delta
    Jahresergebnis 2014: 3,2 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 02, 2,5 Milliarden US-Dollar

  • Platz 2

    AirwaysAmerican/US Airways
    Jahresergebnis 2014 (Vorjahr): 4,7 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 03, 2 Milliarden US-Dollar (American)/ Platz 10, 1,1 Milliarden US-Dollar (US Airways)

  • Platz 1

    United
    Jahresergebnis 2014: 5,9 Milliarden US-Dollar
    Vorjahr: Platz 01, 5,7 Milliarden US-Dollar

Die Kandidatin der bürgerlichen Regierungspartei GERB, Parlamentspräsidentin Zezka Zatschewa (58), führt alle Umfragen an. Ihr stärkster Konkurrent unter den anderen 20 Kandidaten ist der russlandfreundliche parteilose General a. D., Rumen Radew (53). Dieser wird von den oppositionellen Sozialisten (Ex-KP) unterstützt, die ein engeres Verhältnis zu Moskau fordern. Freundschaftliche Beziehungen zu Russland strebt auch Nationalist Krassimir Karakatschanow (51) an, der nach Umfragen zum Ende des Wahlkampfs hinter Radew lag.

Ministerpräsident Boiko Borissow (GERB) macht die Zukunft seiner Mitte-Rechts-Regierung vom Abschneiden von Zatschewa, der Kandidatin seiner Partei, abhängig. Sollte die Juristin den ersten Platz schon bei der ersten Wahlrunde verfehlen, dann werde die Regierung in Sofia zurücktreten. Für die größte Regierungspartei GERB sei die Präsidentenwahl wie eine Vertrauensabstimmung, sagte Borissow nach der Stimmabgabe.

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Bei dem dritten Referendum nach 2013 geht es um die Einführung des Mehrheitswahlrechts und einer strengeren Wahlpflicht als die jetzt geltende. Die Bürger sollen auch über bedeutend weniger Subventionen für die Parteien entscheiden. Damit das Referendum verbindlich wird, muss die Wahlbeteiligung höher als bei den letzten Parlamentswahlen 2014 liegen - also höher als 48,66 Prozent.

Die Wahllokale schließen um 20.00 Uhr Ortszeit (19.00 MEZ). Nach Wahlschluss ist mit Prognosen aufgrund von Wählerbefragungen zu rechnen. Das amtliche Endergebnis soll bis Dienstagabend bekannt werden.

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