Christian von Stetten: Union stellt Griechenland-Hilfe in Frage

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Die weitere Griechenland-Hilfe wird in Frage gestellt.

von Cordula Tutt

Die Regierungsmehrheit für eine Verlängerung der Griechenland-Hilfe steht in Frage.

Sollte der Internationale Währungsfonds (IWF) Griechenlands Schulden für nicht mehr tragfähig erklären, darf es aus Sicht von Unions-Wirtschaftspolitikern keine Hilfe an das Euro-Mitgliedsland mehr geben. „Unsere Beschlusslage ist eindeutig. Wenn der IWF aussteigt, dann steigt die Bundesrepublik Deutschland auch aus“, sagt der Vorsitzende des einflussreichen Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der Union, der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten, der WirtschaftsWoche. Spätestens im Juni müsse der IWF erklären, ob er dabei bleibe oder nicht. Er ist pessimistisch: „Die Signale sind schon seit längerer Zeit eindeutig so, dass der Währungsfonds die Grundlagen fürs Rettungspaket nicht mehr für gegeben hält.“

Beim IWF wird derzeit en einer neuen Studie zu Griechenland gearbeitet, die die Tragfähigkeit der griechischen Staatsschuld bewertet. Erklärt der Fonds sie für nicht tragfähig, hat er angekündigt, sich nicht weiter am Hilfsprogramm zu beteiligen.

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Griechenland-Rettung "Wir dürfen der Bevölkerung keinen Sand in die Augen streuen"

Der Wirtschaftspolitiker Christian von Stetten (CDU) über Reformen in Griechenland und den Widerstand der Unionsfraktion im Bundestag gegen weitere Hilfe.

Quelle: dpa

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