Comeback des Ex-Präsidenten: Sarkozy ist wieder zurück

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Comeback des Ex-Präsidenten: Sarkozy ist wieder zurück

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Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy spricht am 28.02.2014 in Berlin, während einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung, zu den deutsch-französischen Beziehungen und zur Zukunft Europas.

Knapp drei Jahre nach seiner Niederlage bei der französischen Präsidentenwahl steigt Nicolas Sarkozy   wieder in die Politik ein. Er will für den Posten des Parteichefs kandidieren.

Zweieinhalb Jahre nach seiner Niederlage bei der französischen Präsidentenwahl steigt Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy wieder in die Politik ein. Am Freitag verkündete er auf seiner Facebook-Seite seine Kandidatur für den Posten des Parteichefs der konservativen UMP.

Affären im Dunstkreis von Nicolas Sarkozy

  • Libyen

    Untersucht wird, ob der Wahlkampf Sarkozys bei seiner Präsidentschaftskandidatur 2007 vom libyschen Regime unter Muammar al-Gaddafi unterstützt wurde.

  • Richter

    Angeblich um Informationen über die Libyen-Ermittlungen zu erlangen, soll Sarkozy einem wichtigen französischen Richter eine Empfehlung für einen lukrativen Posten in Monaco versprochen haben.

  • Tapie

    Der Geschäftsmann und Sarkozy-Unterstützer Bernard Tapie soll regelwidrig mit rund 400 Millionen Euro entschädigt worden sein, nachdem er sich von einer früheren Staatsbank beim Verkauf seiner Adidas-Anteile geprellt gesehen hatte.

  • Bygmalion

    Im Wahlkampf 2012 soll Sarkozys Partei UMP fiktive Rechnungen der Kommunikationsagentur Bygmalion genutzt haben, um die rechtliche Begrenzung von Sarkozys Wahlkampfkosten auf 22,5 Millionen Euro zu umgehen.

  • Toulon

    Hier geht es um die Finanzierung einer Veranstaltung für Sarkozy Ende 2011 in Toulon. Die Kosten sollen nicht in der Aufstellung für den Wahlkampf enthalten sein.

  • Élysée-Umfragen

    Untersucht wird die Vergabe von Umfragen an verschiedene Institute während der Regierungszeit Sarkozys durch seinen Amtssitz, darunter an das Unternehmen eines Sarkozy-Beraters.

Diese Entscheidung gilt als erster Schritt für eine Kandidatur bei der Wahl eines Staatspräsidenten 2017. Sarkozy war von 2007 bis 2012 Staatschef. Nach nur einer Amtszeit verlor er die Abstimmung gegen den Sozialisten François Hollande.

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Seit Monaten wird in Frankreich über eine Rückkehr Sarkozys spekuliert. Für seine Anhänger ist er der einzige konservative Politiker, der die zerstrittene UMP vor der nächsten Wahl in drei Jahren einen kann. Allerdings ist er in zahlreiche Justizverfahren verwickelt, die eine Rückkehr erschweren könnten.

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