Emissionshandel: Künftig weniger Ausnahmen für die Industrie

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Schornsteine

von Cordula Tutt

Energieintensive Unternehmen, die stark im internationalen Wettbewerb stehen, sollen nach jüngsten Plänen der EU-Kommission auch nach 2020 umfangreiche Ausnahmen beim Klimaschutz erhalten.

Dies berichtet die WirtschaftsWoche mit Verweis auf Diplomatenkreise der EU. Die Kommission wird ihre Pläne am Mittwoch, 15. Juli, vorstellen. Begünstigte Unternehmen müssten dann aber jedes Jahr etwas weniger Klimagas ausstoßen, hieß in EU-Verhandlerkreisen. Sonst falle die Sonderbehandlung weg. Zu den begünstigten Branchen gehören die Chemie- und die Metallindustrie, Zement- und Ziegelwerke sowie Papierhersteller.

Wer innerhalb dieser Branchen besonders CO2-sparsam produziere, soll Emissionszertifikate weiter kostenlos bekommen. Insgesamt aber soll es weniger Nutznießer von Ausnahmen geben. Höhere Preise fürs Verschmutzen dürfte es dann unter anderem für Lebensmittelhersteller, etwa Molkereien oder Brauereien, geben.

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