Energiesektor: Staatliche Regulierung schreckt Investoren ab

exklusivEnergiesektor: Staatliche Regulierung schreckt Investoren ab

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Nur 24 Prozent der Befragten halten die Investitionsbedingungen für den Strombereich in Europa für positiv.

von Henning Krumrey

Das Investitionsklima im Energiesektor ist in Europa deutlich schlechter als in anderen Teilen der Welt.

Eine Umfrage des Weltenergierates unter Experten in 36 Staaten ergab, dass nur 24 Prozent die Bedingungen für den Strombereich auf dem alten Kontinent positiv sehen, bei Gas waren es 33 Prozent. Weltweit liegen die positiven Bewertungen laut der Studie, die der WirtschaftsWoche vorliegt, rund 20 Prozentpunkte besser.

Dass es sich lohnen würde, Geld in den Ölsektor zu stecken oder in die Wärmeproduktion, glaubt nur eine Minderheit. Als Wachstumsfeld generell gilt der Bereich der Energieeffizienz. Hier bewerten 86 Prozent der Fachleute die Lage für Investitionen günstig.

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Als Ursache für ein schlechtes oder allenfalls neutrales Investitionsklima nennen 90 Prozent der Fachleute die staatliche Regulierung. Uwe Franke, Präsident des Weltenergierates Deutschland, verlangt, die Regierungen müssten hier "dringend gegensteuern, damit die notwendigen Investitionen in die europäische Energieinfrastruktur nicht weiter verschleppt werden".

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