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Erste Entscheidung: EU-Gipfel verlängert Junckers Amtszeit als Euro-Gruppenchef

Quelle: Handelsblatt Online

Lange war Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble als Kandidat für das Amt des Euro-Gruppenchefs vorgesehen. Auf dem Gipfeltreffen in Brüssel ist jetzt aber Gewissheit geworden: Amtsinhaber Juncker verlängert.

Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker bleibt auch Chef der Euro-Gruppe. Quelle: AFP
Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker bleibt auch Chef der Euro-Gruppe. Quelle: AFP

Die Euro-Länder haben nach monatelanger Hängepartie eine Reihe von wichtigen Personalentscheidungen gefällt. Der Luxemburger Ministerpräsident Jean-Claude Juncker soll Chef der Euro-Finanzminister bleiben. Darauf hätten sich die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone am Rande des EU-Gipfels in Brüssel verständigt, sagten mehrere mit den Beratungen Vertraute. Zugleich werde Junckers Landsmann, der luxemburgische Notenbankpräsident Yves Mersch, den in diesem Monat freigewordenen Posten im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) übernehmen. Der bisherige Chef des Euro-Rettungsfonds EFSF, der Deutsche Klaus Regling, übernimmt demnach auch die Leitung des dauerhaften Rettungsmechanismus' ESM.

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Euro in der Krise

Juncker hat den Schlüsselposten der finanzpolitischen Koordination in der Euro-Zone inne, seit dieser 2005 geschaffen wurde. Der Kettenraucher hatte vor einigen Monaten seinen angekündigten Rückzug mit Gesundheitsproblemen und der enormen Arbeitsbelastung in der Euro-Schuldenkrise begründet. Zuletzt gab er sich aber wieder tatkräftig. Im Gespräch ist EU-Diplomaten zufolge aber nun, dass Juncker sich informell bereit erklären könnte, nicht die volle Amtszeit von zweieinhalb Jahren zu bleiben. Damit würde das Argument entkräftet, mit Mersch und Juncker könnten keine zwei Luxemburger wichtige Ämter bekleiden.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 29.06.2012, 23:50 Uhrallesverloren

    Wen interessiert das überhaupt noch. Der 29.06.2012 ist der neue Volks-Trauertag.

    Deutschland hat heute aufgehört zu existieren.

    Die Bundesbürger be-spaßen sich jahrzehntelang mit Startbahnen und Provinzbahnhöfen. Die Politiker heucheln Bürgerbeteiligung mit Lichterketten und Menschenketten. Manche wollen sogar Volksabstimmungen für Gedöns jeder Art.

    Der ESM wir einfach mal durch-gewunken.

    Sieht Du die Demokratie im Sumpfe winken, winke zurück und lass sie sinken.

    Gute Nacht Demokratie, guten Tag lupenreine Demokraten im Bundestag.

  • 29.06.2012, 18:13 UhrGeldesel

    Ja, Schäuble zu freu gefreut! Von wegen erstmal ESM absegnen lassen und dann heimlich regieren......

  • 29.06.2012, 14:58 Uhrallesverloren

    Frankreich wird demnächst unter den Rettungsschirm gehen, damit es seine Banken zugunsten der französischen und zulasten der deutschen Steuerzahler sanieren kann. Nur darum geht es.

    Frankreich ist pleite und hätte eigentlich nichts zu sagen.

    Unsere Partner betrügen uns.

    Der Euro sollte in die Kloschüssel, bevor Deutschland ausgeplündert ist.

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