EU-Austritt: Bank von England prüft den Brexit

EU-Austritt: Bank von England prüft den Brexit

Die Bank von England will die Folgen eines möglichen EU-Austritts untersuchen. Die Währungshüter bestätigten am Freitagabend Pläne, zu diesem Thema eine Bewertung zu erarbeiten.

Nach seinem Wahlsieg Anfang Mai will Premierminister David Cameron die Beziehungen des Landes zur EU neu justieren, bevor bis Ende 2017 eine Volksbefragung über die Mitgliedschaft entscheiden soll. Diese Vorhaben seien mit wirtschaftlichen und finanziellen Konsequenzen verbunden, erklärte die Notenbank.

Großbritannien

  • Wirtschaftswachstum

    2013: 1,4 Prozent

    2014: 2,6 Prozent

  • Inflation

    2013: 2,6 Prozent

    2014: 2,3 Prozent

  • Arbeitslosenquote

    2013: 7,7 Prozent

    2014: 7,3 Prozent

  • Quelle der Daten

    IHS Global Insight

Sie sei verpflichtet, die Folgen abzuschätzen, sofern diese in ihre Zuständigkeit fielen. Ergebnisse der Prüfung würden "zu geeigneter Zeit" veröffentlicht. Die Bank von England war unter Erklärungsdruck geraten, nachdem eine als strikt vertraulich gekennzeichnete E-Mail versehentlich an die Zeitung "Guardian" gesendet worden war.

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Dem Blatt zufolge wurde darin verfügt, die Prüfung vor den meisten Notenbank-Beschäftigten und vor Journalisten geheim zu halten. In der britischen Wirtschaft herrscht Angst vor dem geplanten Referendum. Manager fürchten im Falle eines Austritts einen schlechteren Zugang zu wichtigen Exportmärkten und einen Rückschlag für die wichtige heimische Finanzindustrie.

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