Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
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19 Kommentare
Herr Sinn kann man nur beipflichten. Eine Totgeburt wie der Euro von Anfang an war (ausklammern von jegliches Risiko), kann man auch durch noch so viele Rettungspakete nicht lebendig machen. Die Hauptprobleme der Südländer sind reformstau vor allem im Übergangsbereich zwischen Schule und Wirtschaft (Arbeitslosigkeit der unter 24-Jährige) und verkrustete Strukturen die nicht mehr von dieser Zeit sind. Zusammen mit der Schuldenproblematik und der Jahrelang aufgebaute Immobilien-Problematik ist die Situation im Süden dermaßen verworren, dass man nicht mehr weiß was man als erste tun oder lassen sollte. Bloß Geld hin schicken ist in jeder Hinsicht absurd und Kurzsichtig.

Hoffentlich meint er keine griechischen Inseln. Wer soll das Pfand einlösen, wenn es hart auf hart kommt? Die Bundeswehr dürfte dafür denkbar ungeeignet sein.

Herrn Professor Sinn zähle ich zu den wirklich intelligenten Ökonomen unseres Landes, der den Bezug zur Realität im Gegensatz zu vielen anderen nicht verloren hat. Aber wenn die Un-Intelligenten in der großen Überzahl sind und die Masse bilden, und das auch noch mit der Unterstützung der Einheits-Medien und der Nachplapper-Presse, dann wird es für jene wie Herrn Prof. Sinn schwierig gehört zu werden. Da folgt dann nämlich der einen Masse die andere Masse - und beide Massen sorgen so für den schleichenden Niedergang von Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Identität und Würde unserer Menschen.

Es ist gar nicht einzusehen, warum der Euro gerettet werden soll, es ist doch der Euro, der diese ganzen Probleme erst verursacht hat.

Im Prinzip eine gute Idee. Das Problem dabei ist, dass es kein akzeptables Pfand gibt, ansonsten könnten auch die üblichen Investoren die Finanzierung vornehmen.
Die Realität ist ganz einfach: Die Investoren glauben, dass die Schuldner ihre Schulden nicht zurückzahlen werden. Die Schuldner (siehe Griechenland) im Gegenzug beabsichtigen gar nicht, ihre Schulden jemals zurückzuzahlen.
Für diese Situation gibt es kein Pfand mehr. Da hilft nur noch, den Geldhahn zuzudrehen und eine eigene Währung einzuführen.

Da fällt mir folgendes Zitat ein: „Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein.“ Sören Kierkegaard (1813 - 1855)

prof Sinn verschweigt leider etwas bei der Pfand-Idee:
die Finnen haben von GR eine bestimmte Summe in Helsinki hinterlegt bekommen - diese Summe plus anfallende Zinsen entspricht dem finnischem Beitrag an der sg eurorettung.
Nun, wer bezahlt wohl dieses Pfand???
Richtig,natürlich die großen Geberländer.
So ist diese Idee von prof Sinn vielleicht mental hilfreich,aber leider sinn-los.

Meine Güte, wer die Argumentation nicht nachvollziehen kann, der hat wohl zulange versucht das Parteiprogramm der SPD auf Sinnhaftigkeit zu erforschen.
Aber Polemik und Inhaltsleere ist man mittlerweile von den Sinn-Kritikern schon gewohnt.
Ohne Nazikeule nimmt euch noch nicht mal die meist gleichgeschaltete Presse war.

@allesverloren
Stimmt, da liegt auch das Problem.
Niemand leiht jemandem Geld, wenn
er zudem schon von vorneherein weiss,
der Schuldner denkt erst gar nicht ans
zurückzahlen. Deshalb ist das Pfand auch
ein Witz. Hier hilft nur eine eigene Währung.

Unsere Regierung scheint sich schon seit langem auf der Alternative zum Pfand auszuruhen: der Bürgschaft.
So belastet sie die Bürger <burga (ahd. ‚Schutz‘)> mit den Kosten dafür. Diogenes' Fass ist längst übergelaufen!
Je schneller Griechenland aus dem EURO-Raum herausgenommen wird, um so geringer werden die Schäden.
Hungersnöte, wie schon angeklungen, müssen ganz sicher nicht von aussen kompensiert werden. Das Land selber hat genügend Ressourcen, um die Menschen zu ernähren, evt. mit einem Notstandsgesetz. Bei der medizinischen Versorgung kann es etwas anders aussehen. Aber hier sind sicher Lösungen zu finden, wenn auch zulasten der Rüstungsimporte.
Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
Kommentare zu: Sinn: Deutschland soll Pfand verlangen
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