Euro-Krise: Troika unzufrieden mit Athens Sparprogramm

Euro-Krise: Troika unzufrieden mit Athens Sparprogramm

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Mit hängendem Kopf verlässt Griechenlands Finanzminister Stournaras nach Gesprächen mit der Troika in Athen das Büro.

Griechenland kommt mit seinem Konsolidierungsprogramm nicht hinterher - die Troika reiste unzufrieden mit den Fortschritten ab. Man brauche mehr Zeit, sagte Finanzminister Stournaras. Doch die ist knapp: Athen braucht dringend frisches Geld.

Griechenlands Regierung und die Geldgeber-Troika brauchen mehr Zeit, um die im März fällige Kontrolle des griechischen Konsolidierungsprogramms abzuschließen. Dies teilte am Mittwochabend der griechische Finanzminister Yannis Stournaras mit.

Vorangegangen war ein fast zweieinhalbstündiges Treffen des griechischen Regierungschefs Antonis Samaras mit den Experten von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF). Stournaras machte keinen Hehl daraus, dass noch mehrere Themen offen und noch nicht alle Unstimmigkeiten aus dem Weg geräumt seien. Doch er wiegelte ab: "Die Troika wird in einigen Tagen wieder kommen. Dann werden wir das Paket (alle Themen) abschließen“, sagte Stournaras. Es gebe keine unüberwindbaren Probleme, hieß es.

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Ohne das grüne Licht der Troika kann die März-Tranche in Höhe von 2,8 Milliarden Euro nicht ausgezahlt werden. Die Experten prüfen, ob die Regierung in Athen ihre Spar- und Reformauflagen einhält. Griechenland ist mehrfach einer Staatspleite nur knapp entkommen. Das Land hängt seit 2010 am Finanztropf seiner Euro-Partner und des IWF.

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Nach Informationen aus Kreisen der Regierung geht es bei den noch offenen Themen vor allem um die schleppende Eintreibung von Steuern. Zudem besteht die Troika darauf, dass eine vergangenes Jahr erhobene Sonderimmobiliensteuer weiterhin zusammen mit der Stromrechnung der Griechen gezahlt wird. Athen will, dass diese Sondersteuer getrennt gezahlt wird. Viele Griechen hatten 2012 wegen dieser Steuer große Schwierigkeiten, ihre Stromrechnungen zu zahlen.

Probleme soll es auch in Zusammenhang mit ausbleibenden Entlassungen von Staatsbediensteten geben. Aus Angst vor unkontrollierbaren Reaktionen und sozialen Unruhen versucht Athen, die Entlassung von 25.000 Staatsbediensteten in diesem Jahr nicht in die Tat umzusetzen.

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