Euro-Zone: Preise fallen erstmals seit Monaten

Euro-Zone: Preise fallen erstmals seit Monaten

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Die Preise in der Euro-Zone sind im September erstmals seit einem halben Jahr gefallen.

Wegen stark rückläufiger Energiepreise sind die Verbraucherpreise in der Eurozone erstmals seit März wieder gefallen. Besonders Heizöl und Kraftstoffe wie Benzin waren deutlich günstiger zu haben.

Die Preise in der Euro-Zone sind im September wegen deutlich billigerer Energie erstmals seit einem halben Jahr gefallen. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt 0,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, gab das Statistikamt Eurostat am Freitag bekannt und bestätigte damit eine frühere Schätzung.

Besonders Heizöl und Kraftstoffe wie Benzin waren deutlich günstiger zu haben, aber auch einige Lebensmittel wie Milch, Käse und Eier. Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht mittelfristig nur bei Teuerungsraten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen.

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Eurozone Kampf gegen die Deflation – oder: was die EZB wirklich plant!

Für dauerhaft niedrige Zinsen hat die EZB weithin gesorgt, das reale Wachstum kann sie aber nur bedingt beeinflussen. Die verbleibende Zielgröße ist also die Inflation.

Foto der EZB in Frankfurt am Main Quelle: dpa

Um die Gefahr einer Deflation - eines für die Wirtschaft schädlichen Preisverfalls auf breiter Front - zu bannen, drucken die Währungshüter viel Geld. Seit März werden monatlich über den Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren rund 60 Milliarden Euro in den Markt gedrückt. Das Programm läuft bis September 2016. Die fallenden Preise schüren an den Finanzmärkten Spekulationen, dass es verlängert oder vergrößert wird.

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