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Kommentare zu: Kann Weidmann EZB-Chef Draghi noch stoppen?

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3 Kommentare
  • 19.08.2012, 00:38 UhrEinBuerger

    Warum wundert sich hier noch jemand?

    Die ganze Weltgeschichte wurde bestimmt von größenwahnsinnigen Expansionisten, denen das Wohl der kleinen Bürger völlig egal war, was zählte war "Selbstverwirklichung" und Macht.

    Und unsere "Demokratie"? Lächerlich. Echtes Mitbestimmen der Bürger in Volksabstimmungen ist Tabu, und die deutschen Parlamentarier und EU-Häuptlinge entsprechen lediglich den Provinzfürsten der Vergangenheit, die nur ihr eigenes "Machtsüppchen" kochen.

    Wobei übrigens die Landesfürsten außerhalb Deutschlands keinesfalls daran denken ihre Autonomie beschneiden zu lassen – für sie bedeutet "Groß-Europa" lediglich "reich zu heiraten".

    Also: Alles wie gehabt, von Katastrophe zu Katastrophe, von Verrat zu Verrat. Immer wieder.

  • 19.08.2012, 10:30 UhrBlickensdoerfer

    "Draghi glaubt, dass sich politische Prozesse kontrollieren lassen. Wenn die Regierungen nicht mehr können, springt die Notenbank ein, auch wenn das eigentlich so nicht vorgesehen war. Ist das Problem gelöst, zieht sie sich wieder zurück."
    Doch mit "Glaube" ist keine "Geldpolitik" zu machen. Ebenso wenig durch "demokratische Abstimmung".
    Mit dem Verständnis, es müsse eine Kompromisslinie zwischen dem von "Geldpolitik", wie sie scheinbar einerseits Draghi und andererseits Weidmann vertreten, gefunden werden, verschleiert, dass die Geldmenge bedingt ist durch die so genannte Realwirtschaft (und nicht durch die so genannte Finanzwirtschaft) und dass dieser ökonomische Zusammenhang durch "Geldpolitik" zu wahren ist. Das erfolgt weder in den einzelnen Euro-Ländern noch für die Euro-Zone insgesamt. "Geldpolitik" muss also von "Kopf" der "Staaten" verschuldenden Finanzwirtschaft auf die "Füße" der Realwirtschaft gestellt werden. Dafür gibt es keine Kompromisslinie.

  • 19.08.2012, 11:38 UhrSiggi40

    Wie sieht ein Kompromiss aus, wenn beide Verhandlungspartner zu 100% Recht haben?
    Einfacher als man denkt!
    Weidmann: Mit sofortiger Wirkung führt Deutschland wieder die D-Mark ein.
    Draghi: Er hat jetzt freie Hand und muss nicht mehr auf die Nordstaaten Rücksicht nehmen, vor allem seitdem Finnland potwendend auch die Landeswährung eingeführt hat.

    Draghi ist der glücklichste Mensch der Welt. Vor lauter Freude werden in den PIIG(F)S an jeden Bürger unlimitierte Kreditkarten ausgegeben, damit der Aufschwung in den PIIG(F)S nicht länger von den Realisten im Norden ausgebremst wird.

    Alles paletti – alle sind zufrieden. Ich verstehe nur nicht, weshalb diese Lösung noch nicht praktiziert wurde. Nur noch glückliche Menschen, alle PIIG(F)S Bürger verfügen über eine unlimitierte Kreditkarte, für die die EZB-Süd bürgt, die problemlos in einer Nacht- und Nebelaktion erschaffen wird, weil man sich an keinerlei Gesetze halten muss.
    Europas Probleme sind gelöst. Und unser Export steht wieder auf gesunden Beinen, weil wir ihn nicht mehr selbst mit Krediten finanzieren müssen, die wir auch noch selbst zurückzahlen, mit 7,2 Mio. Bürgern, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind und unseren Rentnern, die doch so gerne bis 70 arbeiten, um dann noch ihre Rente mit Sozialhilfe aufstocken zu müssen.

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