Euro Spezial 2012

Die WirtschaftsWoche und der Bayerische Rundfunk beantworten gemeinsam die 20 drängendsten Fragen zum Euro und Europa.

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Kommentare zu: Schlagen Spanien und Italien nun beim ESM zu?

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11 Kommentare
  • 08.10.2012, 07:42 UhrRoger13

    Natürlich werden Italien und Spanien den ESM in Anspruch nehmen. Frankreich wird auch kommen.Nach den Plänen der Südstaaten muß die EZB dann alle finanzieren.Die dann aufkommende Inflation wird in D zu einem Volksaufstand führen.Bei einer Inflationrate über 6% ist dies unweigerlich der Fall.

  • 08.10.2012, 08:26 Uhrberkmann

    Es ist eigentlich unfassbar, dass Deutschland neue Schulden macht, um damit spanische Pleitbanken zu retten. Und unsere Abnicker in der Volkskammer werden auch die 190 Milliarden-Grenze wieder locker überschreiten.
    Selbstverständlich werden die Südstaaten weiter herausholen, was sie können.
    Aber solange die deutschen Schlafmichel weiter auf die Propaganda hereinfallen, dass Europa = Euro-Schulden-Union, wird der Wahnsinn wohl so weitergehen.

  • 08.10.2012, 08:54 UhrLuetzowerJaeger

    Wieso tritt der ESM eigentlich heute in kraft als wäre alles in Butter?
    Hat unser BVG nicht Nachbesserung verlangt?
    Wann haben die übrigen EUR Länder diesen geforderten Nachbesserungen zugestimmt?
    Wie ist die Nachbesserung ausformuliert?

    Oder bin ich etwa schon derart medial verblödet dass ich als Letzter in unserem Land geglaubt habe, dass das BVG Urteil Gewicht und Bedeutung hat? Ist dieser ganze Politik-Apparat nur noch eine Theaterveranstaltung?

    • 08.10.2012, 15:56 Uhrmathias

      Die Nachbesserung beschränkte sich auf die Unterschrift des BP.
      Und das hat er gemacht.

      Ich schrieb hier, das BVfG kann nur gegen die Ausplünderung Deutschlands
      urteilen, wenn der Bürger ganz Deutschland auf die Strasse geht

      Erst dann besteht die Gefahr eines Volksaufstandes
      ESM würde dann gegen die Sicherheit im Lande verstoßen.

      "Michel" schlaf weiter, und vertraue RTL bis der nächste Adolf kommt.

  • 08.10.2012, 09:15 UhrEinBuerger

    Die Strategie der Eliten in den Pleiteländern ist offensichtlich:
    Die Reichen und die Nutznießer des Systems im jeweiligen bleiben ungeschoren beim Steuernzahlen, für die anderen, die Armen soll gefälligst die "solidarische Euro-Gemeinschaft", genauer gesagt Deutschland aufkommen.

    Es geht hier nicht mehr um "Rettung" von irgend jemandem oder irgend etwas, sondern nur noch darum zu verhindern dass Deutschland als einziges Euro-Land dem crash entkommt.

    Und den crash muß man möglichst lange hinauszögern, denn bis dahin kann man als Südland noch viel Geld für sich selbst zum konsumieren oder investieren abstauben.

    Und das alles nach dem Motto:
    Ihr müsst uns Geld geben, und wir sehen gar nicht ein warum wir in Zukunft unsere Einnahmen und Ausgabe ins Gleichgewicht bringen sollen - auch wenn wird das könnten, das Defizit muß einfach Deutschland bezahlen. Wenn ihr euch weigert sagen wir allen, dass ihr am Weltuntergang wieder mal schuld seid.

    Danke, wir wollen weder solche "Freunde" noch so ein Europa haben.


  • 08.10.2012, 10:26 Uhrchlodwig

    Jetzt gehts los mit der Vollhaftung und der
    Einzahlung von deutschen Steuergeldern in marode
    Staaten und Banken. Haltet schon mal eure Geldbörse
    fest. In Spanien und Italien wird ab heute der Run
    auf die Milliarden losgehen. Es wird ein Hauen und
    Stechen darum geben, denn keiner möchte vor einem
    leergeräumten Konto stehen.

  • 08.10.2012, 10:33 Uhrchlodwig

    @Roger13
    Die ist ja jetzt schon höher.
    Man darf nur nicht den offiziellen Zahlen glauben, die
    mit einem virtuellen Wunschwarenkorb unterlegt, ihre
    Berechnung festzurren.
    Normalerweiese gilt ja immer noch :
    Geldmengenwachstum - Wirtschaftswachstum = Inflation, also
    12,5% - 2% = 10,5% in 2012.
    Da weiss dann auch der kleine Mann auf der Strasse, warum
    seine Energiekosten (auch Erdgas, Erdöl)so stark gestiegen sind.

    • 08.10.2012, 18:10 UhrRoger13

      Da hast du natürlich recht chlodwig.Den offiziellen Zahlen traut sowieso keiner mehr.Unser aller Problem ist die Meinungsführerschaft der grün/roten Medien(80%).Diese Medienübermacht treibt Merkel in der Eurorettungspolitik vor sich her.Schau dir nur die einseitige pro Obama hier erscheinende Berichterstattung.von Meinungsvielfalt nicht die Spur.Wenn wir eurokritischen Deutschen nur die Hälfte der Medien hinter uns hääten,wäre diese Währung bereits Geschichte.Also nicht die Politiker oder Bänker sind unser Hauptproblem.

  • 08.10.2012, 11:41 Uhrallesverloren

    Mit dem ESM, ELA und Target-Salden gibt es Deutschland keine Möglichkeiten mehr, die Schulden der Süd- und Westländer zu begrenzen.

    Gauner, Betrüger, Lügner und Laissez-faire-Politiker haben das Geldsystem übernommen, ohne dass die deutschen Wähler noch eine Einflussmöglichkeit hätten. Wir brauchen nicht mehr zur Wahl zu gehen, da es keine Wahl mehr für uns gibt. Die Entscheidungen treffen nun Leute, die keiner gewählt hat, irgendwo in Europa oder der Welt.

    Der nächste Schritt wird der Kapitalexport aus Deutschland sein. Dann steigen die Zinsen in Euro-Land und die Euro-Zone wird gemeinsam in die Pleite rutschen.

  • 08.10.2012, 14:34 UhrWegweiser

    Diese Währungszone hat alle Zielvorgaben und Zielsetzungen völlig verfehlt. Sie wurde zu einer Haftungs-, Weichwährungs- und Transferunion.

    Sie sollte zu der Wachstumszone der Weltwirtschaft werden, Fehlanzeige, sie ist die instabilste.

    Der Euro sollte das ökonomische und politische Zusammenwachsen Europas fördern, das genaue Gegenteil ist eingetreten, ökonomische Divergenzen und politische Dissenzen verstärken sich.

    Kein Euroteilnehmer haftet für die Schulden der anderen Euroländer. Aufgegeben, vorbei, Haftungsvergemeinschaftlichung und Monetarisierung gehören zum Tagesgeschäft.

    Die EZB ist besser als die Bundesbank, der Aufkauf von Staatsanleihen, riesige Liquiditätsschwemme ohne ausreichende Sicherheiten, Target 2, ELA und eine Niedrigstzinssatz beweisen das genaue Gegenteil.

    Alternativlos? Wohl eher nicht nicht. Ideen- und Konzeptlosigkeit wären wohl besser.

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