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11 Kommentare
Merkels Mantra müßte darum lauten: Bleibt der Euro scheitert Europa. Herr Knauss, die von Ihnen beschriebene Einsicht werden weder die Politiker der Regierungs- noch der Oppositionfraktionen der jetzigen Generation haben. Wie man an der UdssR sah konnte man sehr lange mit einer Ideologie gegen die Realitäten regieren.

Am 28.10. feiern die Griechen den "Jahrestag des Neinsagens" als Nationalfeiertag. Am 28.10.1940 sagte der griechische Staat Nein zur Ausplünderung Griechenlands durch Italien. Feiern wir doch mit den Griechen und sagen am 28.10. "Nein" zur Ausplünderung durch Brüssel. Das könnte auch in Deutschland ein Nationalfeiertag werden. Damit hätten wir wieder in Europa etwas gemeinsam.

Ein bißchen sehr naiv, Herr Knauß, was Sie schreiben! So blauäugig können Sie kaum sein, um nicht zu wissen, daß er Euro vieles sollte, aber sicher nicht, Europa zu einen. Im einzelnen sollte die Währungsunion
- D-Mark und Bundesbank beseitigen, als Kompensation für Frankreichs Ja zur Einheit
- Deutschland für ganz Europa zahlen zu lassen (Versailles ohne Krieg)
- durch eine gemeinsame Währung Transferunion und europäischen Superstaat mit der Brechstange erzwingen
- Deutschland auf ewig und in unvorstellbarem Ausmaß zum Zahlmeister und Blutspender für ganz Europa machen
- durch hemmungsloses Aufschulden infolge Bonitätstransfers einen gesamteuropäischen Staatsbankrott unvermeidlich werden lassen, bei dem die Deutschen von allen am meisten verlieren werden
- durch Herstellung eines gemeinsamen Währungsraums alle Euro-Teilnehmer gleichzeitig der jüdischen Hochfinanz quasi auf dem Silbertablett zum Ausplündern übereignen.

Leider haben Sie in allen Punkten recht.
Googeln Sie auch mal nach "zivile Koalition". Dort gibt es jetzt eine Klage gegen die EZB, der sich jedermann anschließen kann.

Und das schlimmste:
Während CDU-CSU zumindest noch vorgeben Deutschland Interessen ein klein wenig schützen zu wollen, fordern SPD-Grüne die sofortige und bedingungslose Vernichtung Deutschlands per EuroBonds. Kollaborateure überall.
Und die Bürger und Wähler ignorieren das alles, die weit überwiegende Mehrheit kümmert sich nur um den ganz kleinen eigenen Mikrokosmos, bis es wieder mal zu spät ist.
Und dann ist auch wieder mal keiner schuld gewesen.

Es ist eine Lebensweisheit, dass verliehenes Geld Feinde schafft.
In einem Geschäft, in dem lauter schwäbische Hausfrauen einkaufen, las ich einmal:
"Liebe Leut, ich leihe nichts,
denn oft hab ich zutiefst empfunden:
Zuerst ist man den Zaster los
und hinterher den Kunden."
Nun darf man sich über die vielen Feinde nicht wundern.

@Redaktion: danke für diesen guten Artikel, er ist nach meinem Empfinden die ganze Wahrheit, so einfach ist das. Aber den falschen Weg zu gehen wird immer schwerer. Die Euroideologen werden sich noch wundern,... nur die Völker müssen es ausbaden, ohne je eine demokratische Legitimation gegeben zu haben, das ist der eigentliche Hammer, es ist Anmaßung auf höchstem Niveau, was hier passiert.. "Die Römer die Spinnen" fällt mir aus dem bekannten Komic ein.

Zitat„Spaltet der Euro Europa? Ja!“
Nein, nicht der Euro spaltet Europa, sondern der Umgang mit dem Bauplan des Euro. Im Vorfeld zur Schaffung des Euro haben sich die Eurostaaten, um am Euro teilnehmen zu können, auf die Euroregeln geeinigt. Da die Wirkungen des Euro Vorteile brachten, wie zum Beispiel niedrigere Zinsen und höhere Kreditwürdigkeit, wurde der Euro schnell akzeptiert. Danach hat man geglaubt, sich nicht mehr an die Euroregeln halten zu müssen und konnte sogar straflos sich den Zutritt zur Eurogemeinschaft erschwindeln oder ertrotzen. Auf Grund dieses Regelversagens und verstärkt durch die diversen Krisen, befinden sich heute viele Eurostaaten in einer Lage, die ihnen damals den Eintritt in die Eurozone nicht gestattet hätte. Verstärkt hat das Eurorisiko für die meisten schuldenbelasteten Staaten die extensive Auslegung der Schuldenregeln. Die Staaten hätten sich bewußt sein müssen, dass z.B. das Ausreizen der Schuldengrenze von 60 Prozent für die Stabilität der Währungsgemeinschaft nicht ausreicht, sondern eine niedrigere Schuldengrenze geboten erscheint, um im Falle von Wirtschaftskrisen zusätzlich mit Erhöhung der staatlichen Schulden die Wirtschaft ankurbeln zu können. Da die Rückkehr zu den versprochenen Euroregeln schwierig ist, versuchen die angeschlagenen Staaten heute mit der Neuverhandlung des Regelwerkes nach einem für sich selbst günstigen Zuschnitt Erleichterung mit möglichst wenig Konsolidierung zu erhalten.Dies ist die Ursache des Spaltpilzes und nicht der Euro. Die Märkte erwarten jedoch für ihr preiswertes Kreditengagement die Einhaltung der Euroregeln und keine Tricks. Daher werden die Märkte ein erkennbares dauerhaftes Streben mit schrittweiser Rückkehr zu den alten Eurotugenden mehr honorieren als ein trickreich schnell gestricktes Erleichterungsmanagement. Wenn dieses moralische Streben deutlich erkennbar ist, werden die Märkte auch längerere Konsolidierungszeiträume leichter akzeptieren.

Zitat: "Mitten durch sie verläuft eine Grenze zwischen den Gebern und Nehmern. Die Wünsche der Empfänger nach höheren Hilfen, um die sozialen Standards dort aufrecht und die eigene Kreditwürdigkeit aufrecht zu halten, und die Ansprüche der Geber nach Kontrolle dieser Gelder stellen ein dauerndes Konfliktpotenzial dar. Und je länger das Rettungsregime des ESM andauert, desto feindseliger dürfte die Stimmung innerhalb Europas werden."
Das ist die brillante Zusammenfassung des Kernproblems, vor dem die EU und die Eurozone stehen. Wer das nicht sehen will, muss wirklich blind sein. Wer angesichts dieses fundamentalen Konflikts immer noch meint, das die Eurozone in der bisherigen Zusammensetzung aufrecht erhalten werden kann, ist m.E. ein purer Ideologe. Die Südperipherie kann innerhalb der Eurozone nicht abwerten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Sie braucht aber zur Aufrechterhaltung der sozialen Standards weiterhin das Geld, das sie am Weltmarkt nicht mehr erwirtschaften kann, also sollen die Nordländer zahlen. Die Bürger Deutschlands aber, die seit Jahren keine steigende, sondern stagnierende oder fallende Einkommen haben, werden sich immer öfter fragen, warum sie vom Süden als das Ersatz-Sozialamt angesehen werden. Noch geht es den Deutschen in ihrer Gesamtheit vergleichsweise gut, aber sollte es irgendwann weiter bergab gehen, dann wird diese Politik der Daueralimentierung auf den Prüfstand kommen. Und es wird den Euro-Ideologen nichts nützen, auf irgendwelche Verträge zu pochen. Wo nichts mehr ist, ist auch nichts mehr zu holen.

Ein hervorragender Artikel, der es genau auf den Punkt bringt.
Im Gegensatz zu den vielen manipulativen Beiträgen in der Presse, wo das Volk auf Linie gebracht werden soll, hebt sich dieser Artikel wohlwollend ab. Bravo. Endlich sagt es mal jemand
Aber so lange in der Politik nur noch Ideologie und Fanatismus herrschen, wird sich nichts ändern bis zum allerbittersten Ende.
Im Grunde genommen putschen unsre Politiker gegen das eigene Volk
Die Grünen sind eine Gefahr für die Demokrtie, da hat der Forsa-Chef Güllner mit seinem Buch Recht.
Die Grünen treibt dann zusätzlich noch der Hass auf alles Deutsche an. Sie hätten Deutschland lieber heute als morgen von der Landkarte getilgt
Ich befürchte nur, das alles wird schlimm enden
Die großen Friedenspolitiker de Gaulle und Adenauer, die die Aussöhnung zwischen Frankreich Deutschland betrieben, die eine Europ. Union des Miteinanders in guter Nahbarschaft und Frieden wollten, würden sich in ihren Gräbern umdrehen, wenn sie erleben müßten, wie gerade dieser Frieden beendet wird
Das Schlimme ist auch, dass den Deutschen so jede Revolutions-Kultur fehlt, denn im Grunde genommen müßten wir massiv auf die Straßen gehen,um unsren Politikern Einhalt zu gebieten, damit sich ein zweites 1933 nicht wiederholt
Aber wie sagte schon Lenin:
"Die Deutschen und Revolution? Das wird nie was. Bevor die einen Bahnhof stürmen, kaufen sie sich erst eine Bahnsteigkarte"
Kommentare zu: Spaltet der Euro Europa? Ja!
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