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11 Kommentare
Danke Herr Tichy. Es ist eigentlich nur noch die Wirtschaftswoche, die seriös und ehrlich berichtet.

Danke, Herr Tichy. Aber der Euro muß trotz allem weg! Und, ganz wichtig: Die Verantwortlichen für die Einführung, die Einpeitscher für die "Vereinigten Staaten von Europa", die niemand will (außer den EUliten!), müssen vor Gericht gestellt werden. Wegen der Höhe des von diesen Politikern verursachten Schadens halte ich die Todesstrafe für angemessen!

Es muß endlich eine Aufarbeitung des Euro geben: Fehler müssen genannt werden und die Verantwortlichen dafür: Beispiele:
Aufweichung des Stabilisierungs- und Wachstumspaktes, Einlass Griechenlands in den Euro, jahrelang zusehen, wie in Spa jährlich soviel neue Immobilien entstehen wie in D,F und GB zusammen, Akzeptieren, das D im EZB-RAt soviel Stimmgewicht hat wie das 220 mal kleinere Malta, Akzeptieren, dass 80000 Deutsche soviel Stimmgewicht haben wie 1 Luxemburger oder Malteser, Zusehen wie Target2 auf 751 Mrd uneinbringlich wächst, keine Abstimmung über Euro oder EU, Akzeptieren, dass in Ita 4 x mehr am Fiskus vorbei gewirtschaftet wird als in D, kollektive Euro-Korruption,...
Es reicht: Der Euro machte die Verschuldung erst möglich: Ohne Euro hätten sich die PIIGS nie so hoch verschulden können (Zinsen waren vor dem Euro für S,I über 12%), ohne Euro hätten sich nie die Nordbanken so sehr mit den PIIGS eingelassen. Um diesen Fehler zu vertuschen werden auch noch Demokratie und Rechtsstaat geopfert.
Wohlstand und sozialen Frieden eh.

Ein Forist hatte einmal treffend zusammengefasst:
"Die Sache ist ganz einfach: Vor dem Euro war jedes Land für sich selbst verantwortlich. War ein Land in der Krise, dann war der Bevölkerung klar, es bedarf großer Anstrengungen um wieder raus zu kommen.
Seit dem Euro ist aber die einfachere Strategie, laut um Hilfe zu rufen. Solange genügend Hilfsbereitschaft vorhanden ist, wird jede Regierung, die den schweren Weg von Strukturreformen geht, einen schweren Stand bei der Bevölkerung haben."
Oder noch kürzer:
Warum soll ich es mir mit den Parasiten in der Bevölkerung verderben wenn ich Deutschland zum Zahlen erpressen kann? Noch dazu, wenn ich als Politiker mit meinen Freunden selbst zu den Parasiten gehöre?

was soll dieser artikel? herr tichy, die 10 eurolügen, alles richtig und sie meinen es geht weiter so?
nein, es gibt nur die lösung: lira, peseta usw. wieder einführen, dann werden diese länder wieder wettbewerbsfähig durch die abwertung und deutschland bekommt durch die aufwertung ihrer dm günstiger an rohstoffimporte und bleibt wettbewerbsfähig.
haben sie keine ahnung von kaufmännischen denken? so wie unsere volksverräter im bundestag/bundesrat?
deutschland wird in diesem schuldensumpf der südländer pleite gehen und ich hoffe, daß das deutsche volk sich erinnert, welche politiker/journalisten sie in dieses elend gestürzt hat.

Herr Tichy,
Sie wissen es doch besser! Tragen Sie bitte durch die Verwendung falscher Begrifflichkeiten nicht auch noch zur Volksverdummung bei.
Geschäftsbanken verleihen kein Geld, sondern sie geben Kredite – und zwar durch die Giralgeldschöpfung aus dem Nichts. Ein feiner, aber ganz entscheidender Unterschied. Denn in der überbordenden Giralgeldschöpfung aus dem Nichts (Fiatmoney) durch private Geschäftsbanken liegt einer der tieferen Ursachen der Weltfinanzkrise.

Hallo Herr Tichy,
bin seit über 30 Jahren regelmäßiger Leser der Wirtschaftswoche.
Gefährdet es eigentlich Ihre Karriere oder ist Ihr Arbeitsplatz verloren, wenn sie die EURO-Kläger mal zu Wort kommen lassen?
1. Herrn Prof. Hankel 2. Herrn Prof. Schachtschneider, 3.Herrn Prof Starbatty,4.Herrn Prof. Ramb, 5.Herrn Nölling, und last not least 6.Dieter Spethmann. Die jüngeren Professoren sind doch alle abhängig vom Willen der Regierenden und der Partei- und Minsiterialbürokratie, den Banken und Medien.
Deutschland sind in den letzten 10 Jahren mindestens 3000 Mrd an Überschüssen entgangen dank Euro.(Vermögensverwalter Jens Ehrhardt)
Ich habe damals schon in den 80er Jahren als VWL-Student u.a. bei Prof Issing (ehem. Chefvolkswirt der EZB) gewußt,worauf das Ganze zuläuft.
Auch Issing war ein verdeckter, skeptischer Befürworter des EURO.
Es fehlt leider aller Orten an gesundem Menschenverstand.
Der Ausstieg aus dem Euro kostet zwar mittlerweile dank Merkel,Schäuble und dem Rest der eogozentrischen und unverständigen Bundestagsabgeordneten erheblich,ein Nichtausstieg wird aber zur Katastrophe.

Wer Kreditvergabe - das Leben ohne persönliche Leistung von Zinsen auf der einen Seite und hohe Verschuldung sowie Mnijobs auf der anderen Seite - so unverblühmt positiv sieht und doch Ahnung von der Materie hat, der ist vermutlich gekauft.

"Geld ist zur Erleichterung des Tausches von Schweinen
gegen Esel erfunden worden – zur Verringerung der bei
solchem Marktgeschehen anfallenden Transaktionskosten. Das zumindest
behauptet die Wirtschaftswissenschaft einschließlich all
ihrer Nobelpreisträger. Nach den Befunden der Geldhistoriker jedoch
stimmt das nicht. Und gerade die interessanten Köpfe unter
den Wirtschaftstheoretikern verschließen sich diesem Befund keineswegs.
Beide Forschergruppen müssen allerdings einräumen,
daß auch sie nicht verstehen können, wie das Geld entstanden
ist und was es ist." (Prof. Heinsohn)
Auch ich wage die Behauptung, dass über 99% der diskutierenden Experten "Geld" gar nicht verstehen.
Daraus erklärt sich, dass jede Rettungsaktion der letzten Jahre so jämmerlich versagt hat.
Es erinnert an einen Arzt, der die Vorlesung über Knochenbrüche versäumte und nun versucht, einen Beinbruch mit Aspirin zu heilen.

Diese ökonomischen und auch politischen Entwicklungen zur Eurorettung kann man nur noch mit einem Kopfschütteln verfolgen. Diese Währungsunion war und ist nicht funktions- und überlebensfähig. Völlig unterschiedliche Volkwirtschaften mit gigantischen Leistungs- und Wettbewerbsunterschieden wurden in dieses Währungskorsett hingepresst.
Insbesondere die Berichterstattungen in den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten zu diesen Entwicklungen zeigen überdeutlich, dass man keine ernsthaften und sachlichen gesellschaftspolitischen Diskussionen über diese elementare Thema führen möchte. Die zahlreichen Talkshows und sonstigen Diskussionsrunden sind dafür ein sehr trauriger Beleg.
Diese Währungszone mit ihren derzeitigen Mitgliedern und Währungsteilnehmern steht vor dem Kollaps, die sich auch nicht mehr mit den zahlreichen Instrumentarien der EZB und den Hilfsfonds verbergen lassen.
Deshalb sollte noch in diesem Jahr eine Rückführung zu nationalen Währungen durchgeführt werden in einem gesamteuropäischen Wechselkurssystem. Diese Option ist die einzige, noch mögliche. Bis zur Bundestagswahl 2013 dürfte diese Währungsunion keinen Bestand mehr haben. Es geht nur noch um eine geordnete Rückabwicklung dieses europäischen Währungsexperiments. Der bereits eingetretene gesellschaftspolitische und ökonomische Schaden ist gigantisch. In allen Euroländern.
Kommentare zu: Warum die Euro-Krise so gefährlich ist
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