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EZB: Der Leitzins bleibt konstant

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat getagt. Der Leitzins bleibt bei einem Prozent. Angesichts des griechischen Schuldendebakels war das zu erwarten.

Federal Reserve
Fed-Chef Ben Bernanke begann im November 2008 mit der Quantitativen Lockerung. Sein erstes Kaufprogramm von Anleihen beeindruckte die Märkte. Es hatte ein Volumen von 1,7 Billionen Dollar. Im November 2010 folgte dann ein zweites Programm, das mit 600 Milliarden Dollar deutlich kleiner ausfiel. Die Bilanz der Fed ist durch die bisherigen Ankäufe von 800 Milliarden Dollar auf 2,8 Billionen Dollar gewachsen. Kritik kam lediglich von rechts außen. Viele Ökonomen fordern nun bereits ein drittes Anleihekaufprogramm.

Quelle: dpa

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins in der Eurozone unverändert auf seinem Tiefstand von 1,0 Prozent belassen. Das teilte die EZB nach einer Ratssitzung am Donnerstag mit. Die Entscheidung, den Zins, zu dem sich Geschäftsbanken bei der EZB Geld leihen, nicht weiter zu senken, war allgemein erwartet worden. Ende 2011 hatte die Notenbank den wichtigsten Zins zur Versorgung der Geschäftsbanken im Euroraum mit Zentralbankgeld in zwei Schritten gesenkt, um die Konjunktur zu beleben. Volkswirte rechnen mit einer weiteren Zinssenkung, sollte sich die Staatsschuldenkrise weiter zuspitzen.

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Keine Aussage zur Schuldenkrise
Allerdings lässt die EZB ihre Beteiligung am Schuldenschnitt für Griechenland weiter offen. „Alle Spekulationen über eine Beteiligung der EZB an den Verlusten entbehren jeder Grundlage“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt. Er könne frühestens nach dem Treffen der Euro-Finanzminister am Abend sagen, was möglich sei. Draghi betonte, er lehne weiterhin „jeden Trick“ ab, die EZB-Verträge zu umgehen. Diese verbieten der Notenbank die direkte Finanzierung von Staatsschulden.

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