Eurobanknoten: Wieder mehr Falschgeld im Umlauf

Falschgeld: Zahl der Euro-Blüten in Deutschland gestiegen

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Eine Fälschung der neuen 50-Euro-Serie.

Die Zahl der Euro-Blüten ist in Deutschland gestiegen. Rund 39.700 Scheine wurden allein im ersten Halbjahr 2017 entdeckt, das ist ein Anstieg von 8,7 Prozent. Die Bundesbank ist dennoch optimistisch.

In Deutschland ist wieder mehr Falschgeld im Umlauf, vor allem unechte 50-Euro-Scheine. Im ersten Halbjahr wurden rund 39.700 Blüten im Wert von 2,2 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen, wie die Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Das sei ein Anstieg von 8,7 Prozent im Vergleich mit dem zweiten Halbjahr 2016. Knapp zwei Drittel aller Blüten waren nachgemachte 50-Euro-Noten.

"Die aktuellen Falschgeldzahlen sind zwar im ersten Halbjahr gestiegen, allerdings gehe ich von einem Rückgang bei den 50-Euro-Fälschungen im zweiten Halbjahr aus", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Er ist in der Führungsspitze der Notenbank für Bargeld und Zahlungsverkehr zuständig. Grund für seinen Optimismus: Im April wurde ein neuer 50-Euro-Schein in den Umlauf gebracht, der mit neuen Sicherheitskennzeichen Fälscherbanden das Handwerk erschweren soll.

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Der Anteil der 20-Euro-Blüten lag im ersten Halbjahr bei 23 Prozent. Rund 8950 falsche 20iger wurden eingezogen. Seit November 2015 ist ein neuer 20-Euro-Schein im Umlauf. Seitdem sind laut Thiele die Fälschungen deutlich gesunken.

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