Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
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31 Kommentare
Guter Artikel! Danke!
Das war abzusehen, oder? Aber Europa ist auf einem "guten Weg", so die Propaganda unserer Politikdarsteller. Wahrscheinlich werden dann wieder irgendwelche Knalltüten in Talkshows und so genannten "Expertenrunden" ganz überrascht sein, wie das denn nun wieder sein kann. Hat man ja schließlich nicht voraus sehen können ...
Die Dummheit der Entscheidungsträger in Europa kennt keine Grenzen!

Fällt F als Einzahler des ESM aus, bedeutet das eine Ausweitung des dt. Anteils auf wie viel Prozent?

Auf ganz genau 0 Prozent! Von Nix kann man auch keinen Anteil berechnen.

Grande Nation, na ja,etc., feiert und die doofen Deutschen dürfen arbeiten bis zum umfallen.
PIIGS-ZF alles Schuldenmacher und Profiteure. Europa NEIN DANKE.
So wird das nichts !

@Nostradamus: der ESM hat bis jetzt noch kein "Zeichnungskapital" eingefordert. Es hat bisher einige Anleihen begeben, die ungefähr die gleiche Rendite haben wie Bunds und die Gelder wurden sofort an die spanischen Pleitebanken weitergeleitet. Eurobonds sind also schon lange Fakt! Beim "Zeichungskapital" wirds extrem heikel. Deutschland hat sich zu 190 Mrd (27,1%)verpflichtet. Leider sind die Staaten Griechenland (19,7 Mrd), Portugal (17,6 Mrd), Zypern (1,4 Mrd.) und Spanien (83,3 Mrd)ziemlich klamm, können also nichts einzahlen. Laut Statuten müßte deren Anteil Deutschland zu den bekannten 27,1% übernehmen. Sollten Länder wie Italien (125,4 Mrd) oder Frankreich (142,7) dazukommen, wäre Deutschland innerhalb von 14 Tagen Pleite!Deutschland hat sich in Verträge einbinden lassen, die eine nüchterne und mit mittlerer Intelligenz ausgestatte Person niemals unterschrieben hätte.
Das war alles lange vorher bekannt. Warum wir über 600 Vollpfosten im Bundestag beschäftigen ist einer extrem erfolgreichen Propaganda und dem unglaublichen Desinteresse des deutschen Steuerzahlers zu verdanken. Die WIWO ist ein Leutchttum in unglaublicher Finsternis.

Nicht ganz! Deutschland hat bereits eine Bareinzahlung von 21,7 Milliarden Euro geleistet. Schäuble hat diesen Betrag bereits im letzten Jahr in den Nachtragshaushalt eingestellt.
Aber sonst stimmt es was sie schreiben. Alle Länder unter dem Rettungsschirm fallen für den ESM aus. Wie das alles ausgeht braucht wohl nicht weiter erklärt zu werden. Allein unter dem Druck der Handelsungleichgewichte wird der Euro zerbrechen - wenn nicht schon vorher die gigantischen Blasen in den Märkten, im Finanzsystem, platzen.

Erstaunlich wie sich dieser Supergau in den Medien niederschlägt.
Abgesehen von der WiWo überhaupt nicht! So kann man das nur noch
mit dem Naturphänomen eines Vulkanausbruchs erklären, den man bis
zum Ausbruch ignoriert!

WiWo hat wieder einen guten Informationsbeitrag geleistet, die FAZ oder das Handelsblatt machen meistens auch einen guten Job. Was man vom Spiegel leider gelegentlich nicht sagen kann.
Zur Sache: Frankreich bzw. seine eigene volkswirtschaftliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit ist neben den spanischen Banken der entscheidende Baustein im Eurorettungsgebilde. Wie lange kann Frankreich seinen Bürgern noch den Euro als europäische Zukunft verkaufen können? In den meisten französischen Medien liest man über die ökonomischen Zusammenhänge bezüglich der Auswirkungen der Euroeinführung so gut wie nichts (Figaro, Le Monde).
Phrasen, Absichtserklärungen und alle öffentliche Bekundungen über den Euro treffen immer mehr auf die volkswirtschaftlichen, gesellschafts- und sozialpolitischen Realitäten. Und diese sind in vielen Ländern bitter, hohe und steigende Arbeitslosigkeiten, hohe und steigende Defizite, Spar- und Sanierungsprogramme, eine kaum oder gar nicht eigenständig vorhandene Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone, Draghi wird wohl sehr bald wieder massiv eingreifen müssen, deutsche Bedenken werden dabei keinerlei Rolle mehr spielen können.
Siebzehn Euroländer, die sich eine gemeinsame Währung teilen, die zum großen Teil völlig verschieden sind, auch die EZB hat nur noch eine begrenzte Glaubwürdigkeit, wenn sie den Staatsanleihenaufkauf am Sekundärmarkt, LTRO und ELA ausweitet.
Spannend: Was geschieht noch vor den Bundestagswahl in Deutschland oder vor der Wahl in Österreich?
Malte Fischer hat es in seinem Artikel richtig beschrieben: Europa, besser die Eurozone, passt nicht unter ein Dach.

Das Proletariat oder auch Neudeutsch der Wutbürger hatte wieder mal Recht. Jeder nur einigermassen vernünftige Bürger wußte das es so kommen wird. Jedes angeschlagene Euroland druckt mittlerweile nahezu beliebig über Notstandsgesetze eigene Euros.
Der dt. Anteil liegt durch die jetzt faktisch bereits ausgefallenen Einzahler wie Irland,Portugal,Griechenland, Spanien bereits bei über 32%. Der Ausfall Frankreichs kostet Deutschland nochmals 5% auf dann fast 38%. Die 5% selbst würden jedoch weitere Länder nach sich ziehen. Jedoch für Deutschland wesentlich teurer würden aufgrund des verlorenen Vertrauens in der eigene Kreditwürdigketi die Zinsen für Dt. ansteigen. Ein Anstieg um 0,5% hätte mittelfristig Folgekosten von zusätzlich >15 Mrd pro Jahr. Damit wären sämtlich Anstrengungen auf einen schlag vernichtet.
Der Eurowahn der Politik wird vermutlich auch nur so beendet werden können. Soziale Unruhen in den Ländern und mgl.weise zwischen einzelnen Ländern sind nicht ausgeschlossen sondern werden selbst laut CIA sogar erwartet.
Letzte Woche zitierte einer der angesehensten dt. Politiker a.D. zwei mal hintereinander in einen Vortrag den Spruch von Thomas Jefferson (3. Präsident der USA) und erklärter Gegner des unregulierten Finanzkapitalismus.
"Der Baum der Freiheit muß von Zeit zu Zeit mit dem Blut von Patrioten und Tyrannen erfrischt werden"
Die Gefahr zum Bruch der demokratischen Strukturen durch die Ignoranz der Politik gegenüber den Bürgern waren selten höher als zur Zeit.
Es waren jedoch sicherlich nicht nur die Banker gemeint.
Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
Kommentare zu: Europas größter Sozialfall
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