Front-National: Polizei durchsucht Parteizentrale wegen Betrugsvorwurf

Front-National: Polizei durchsucht Parteizentrale wegen Betrugsvorwurf

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Marine Le Pen, Partei-Chefin und Präsidentschaftskandidatin des rechtsextremen Front National

Nach den Vorwürfen der Scheinbeschäftigung gegen Marine Le Pen hat die Polizei nun erneut die Parteizentrale des Front National durchsucht. Grund sei der Verdacht auf Missbrauch von Geldern des EU-Parlaments.

In der Affäre um die Bezahlung von Assistenten im EU-Parlament haben französische Ermittler erneut die Parteizentrale der Front National (FN) durchsucht. Das teilte die Partei der rechtspopulistischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen mit. Es geht um den Verdacht, dass aus der Parlamentskasse bezahlte Abgeordneten-Mitarbeiter regelwidrig für die Partei tätig waren.

Schon vor einem Jahr hatten französische Ermittler deshalb die Parteizentrale im Pariser Vorort Nanterre durchsucht. Die Ermittlungen waren Mitte Dezember an Untersuchungsrichter übergeben worden. Die FN kritisierte die neue Durchsuchung als „medienwirksame Operation“, deren einziges Ziel es sei, Le Pen im Wahlkampf zu schaden.

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Frankreich vor der Wahl Marine Le Pen bekommt Druck von EU-Betrugsbekämpfern

Frankreichs konservativer Präsidentschaftskandidat Fillon ist mit einer Job-Affäre konfrontiert. Gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen gibt es nun auch Vorwürfe der Scheinbeschäftigung.

Marine Le Pen, Präsidentschaftskandidatin des Front National. Quelle: AP

Die europäische Antibetrugsbehörde Olaf hatte bereits vergangene Woche den Druck auf Le Pen verstärkt und mitgeteilt, dass die Abgeordnete für einen Assistenten im EU-Parlament einen „rein fiktiven“ Arbeitsvertrag ausgestellt habe. Le Pen hatte dies zurückgewiesen und von einer „Lüge“ gesprochen. Die Politikerin hatte Ende Januar bereits eine Frist des Europaparlaments zur Rückzahlung von gut 298.000 Euro verstreichen lassen.

Die FN-Chefin liegt in Umfragen für die erste Runde der französischen Präsidentenwahl im April vorn, für die entscheidende Stichwahl im Mai aber deutlich hinten.

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