Fusion der Deutschen Börse mit der Londoner LSE: Brüssel verlängert Frist für Prüfung der Börsenfusion

Fusion der Deutschen Börse mit der Londoner LSE: Brüssel verlängert Frist für Prüfung der Börsenfusion

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Die EU-Kommission hat die Prüffrist für die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der Londoner LSE bis 3. April verlängert. Zuvor hatten die Unternehmen formell den Verkauf der Sparte LCH.Clearnet SA vorgeschlagen.

Die EU-Kommission hat die Prüffrist für die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der Londoner LSE bis 3. April verlängert. Das teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Zuvor hatten die beiden Unternehmen den Wettbewerbsprüfern formell den Verkauf der Sparte LCH.Clearnet SA vorgeschlagen. Damit sollen wettbewerbsrechtliche Bedenken ausgeräumt werden.

Die Deutsche Börse und die LSE wollen den größten europäischen Börsenbetreiber schmieden. Die EU-Kommission hatte Ende September eine vertiefte Prüfung des geplanten Zusammenschlusses eingeleitet. Die Wettbewerbshüter haben unter anderem die Sorge, dass durch die Zusammenlegung der Clearinghäuser der beteiligten Unternehmen etwa bei Anleihegeschäften der Wettbewerb ausgeschaltet werden könnte.

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Die Clearingstellen sind zwischen den Vertragsparteien einer Transaktion angesiedelt und übernehmen das gegenseitige Ausfallrisiko. Dafür müssen Marktteilnehmer ihnen Sicherheiten zur Verfügung stellen. Das fusionierte Unternehmen würde nach ursprünglichem Plan mit rund 150 Milliarden Euro über den weltweit größten Sicherheiten-„Pool“ verfügen.

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