Global Gender Gap Report: Geschlechtergleichheit wird 2095 erreicht - vielleicht

Global Gender Gap Report: Geschlechtergleichheit wird 2095 erreicht - vielleicht

von Nora Jakob

Männer und Frauen sind nicht gleichgestellt - das wird sich auch so schnell nicht ändern, wie ein neuer Bericht zeigt. Demnach konnte weltweit kein Staat die Ungleichheit zwischen Mann und Frau vollkommen überwinden.

Es wird mindestens noch 81 Jahre dauern, bis Männer und Frauen am Arbeitsplatz gleichberechtigt sein werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Gender Gap Report, den das Schweizer Weltwirtschaftsforum am Dienstag vorgestellt hat.

Gemessen an der Chancengleichheit in Politik, Wirtschaft, Bildung und Gesundheit, rangiert Deutschland weltweit auf Rang 12 - zwei Plätze besser als im Vorjahr. Damit herrscht hierzulande lediglich im Bildungsniveau und im Gesundheitssektor Gleichheit zwischen den Geschlechtern. Im Vergleich zum vorherigen Report ist die Bundesrepublik allerdings um zwei Plätze nach oben geklettert. Trotz einer Bundeskanzlerin und vier Ministerpräsidentinnen sieht es im Bereich der "Politischen Stärke" besonders schlecht aus.

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Der Bericht wurde erstmals 2006 angefertigt. Insgesamt hat sich in den vergangenen neun Jahren. Weltweit nur wenig für die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen getan: Die Lücke konnte lediglich um vier Prozent geschlossen werden.

Am geringsten ist der 'Gender Gap' im Bereich Gesundheit und bei der Lebenserwartung: In 35 von 142 Ländern hat sich die Lücke mittlerweile geschlossen, in drei Ländern erst in den vergangenen zwölf Monaten. Ähnlich gut sieht es beim Thema Bildung aus - 25 Staaten zeigen hier mittlerweile keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern mehr. Besonders schlecht sieht es hingegen bei der wirtschaftlichen Teilhabe sowie wirtschaftlichen Möglichkeiten aus.

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Auffällig ist: Kein Land hat es bislang geschafft, die Ungleichheit zwischen Mann und Frau vollkommen zu überwinden. Mit Island, Finnland, Norwegen, Schweden und Dänemark liegen allerdings alle fünf nordischen Staaten auf den ersten Plätzen.

Auf den weiteren Plätzen der Top 10 folgen mit Nicaragua, Ruanda, Irland, den Philippinen und Belgien eher kleinere Länder. Einen der größten Sprünge nach vorne machte Frankreich, das sich von Platz 45 auf Rank 16 verbessert - nicht zuletzt auch, weil die französische Regierung fast zur Hälfte aus Männern und Frauen besteht. Es geht also doch.

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