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Griechenland: Euro-Gruppe fordert neue Haushaltsregeln

Griechenland: Kommt der nächste Schuldenschnitt?

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Griechenland - Schwieriger Privatisierungsplan

Der griechische Staat besitzt Unternehmensbeteiligungen im geschätzten Wert von 34 Milliarden Euro. Hinzu kommt staatlicher Grundbesitz, den die Regierung in Athen auf rund 280 Milliarden Euro taxierte. Doch die Privatisierung der Besitztümer kommt nicht so richtig in Gang. Bisher konnten nur 1,8 Milliarden Euro durch Privatisierungen eingenommen werden. In diesem Jahr soll nach Aussage der Regierung nur noch die staatliche Lotterie und ein Gebäude in Athen verkauft werden. Das hier zu sehende Parlamentsgebäude in Athen steht jedoch nicht zum Verkauf.

Bild: dpa

Euro-Gruppe fordert neue Haushaltsregeln

Die Euro-Finanzminister verlangen derweil für weitere Hilfen an Griechenland zusätzliche Anstrengungen der Athener Regierung. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" zufolge, sieht der Entwurf einer Vereinbarung zwischen Griechenland und der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalen Währungsfonds (IWF) neue Haushaltsregeln für Athen vor. Danach sollen künftig Finanzlöcher automatische Kürzungen in den Budgets auslösen.

Die europäische Währungsunion kann nach Ansicht von EZB-Präsident Mario Draghi gestärkt aus der Krise kommen, wenn die Regierungen ihre Hausaufgaben machen und nationale Egoismen nicht die Oberhand gewinnen. Schon heute sei die Euro-Zone stabiler als noch vor einem Jahr, sagte Draghi. Nach der tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise habe Europa damit begonnen, sich wieder auf seine Stärken zu besinnen und weitere Integrationsschritte unternommen. "Wir können heute mit Fug und Recht sagen, dass die Wirtschaft- und Währungsunion stabiler ist, als sie es vor einem Jahr war." Auch die Investoren an den Finanzmärkten seien nun davon überzeugt, "dass der Euro eine starke und stabile Währung ist".

Bild: dpa

Über ein Treuhandkonto, das bislang nur für Zahlungen an die EZB dient, solle künftig der gesamte Schuldendienst Griechenlands abgewickelt werden, hieß es weiter. Zudem schlage das Bundesfinanzministerium vor, auf das Konto ein festen Teil der griechischen Einnahmen etwa aus der Mehrwertsteuer zu überweisen. Einer solchen Regelungen sollten sich Griechenland in Form einer freiwilligen Selbstbindung unterwerfen.

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Derweil ist für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble noch offen, ob Griechenland den Euro behält. Das sagte er im Exklusivinterview für die "ZDFzeit"-Dokumentation "Kampf um den Euro". "Wir wollen, dass Griechenland in der Eurozone verbleiben kann. Aber Griechenland muss eine Menge tun. Das ist noch nicht entschieden."

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Trotz des Aufschubs, der jetzt für Griechenland im Gespräch ist, stellt Schäuble in Frage, ob Athen die Auflagen der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds erfüllen kann: "Es bestehen Zweifel, dass Griechenland bisher seinen Verpflichtungen gerecht werden konnte. Diese Zweifel müssen für die Zukunft ausgeräumt werden."

13 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 28.10.2012, 21:05 Uhrmathias

    @Pinin
    Schauen Sie doch erst in den Spiegel, befor Sie über andere herziehen

    Welchem Lebensstandart sollen sich die anderen anpassen????

    Was sind angemessene Steuern ? etwa wie in Deutschland? Steuer auf Steuer

    Mehr Beamte als in Deutschland gibt es in ganz Europa nicht

    Korruption in Deutschland- an jeder Ecke

    ClubMed fordert? Die nehmen nur das was der deutsche Politiker gibt
    oder aus seinen Bürgern auspressen kann.

    Und die Südländer machen es rirchtig, weil der deutsche Bürger
    zu Feige ist seine Politiker (Volksverräter) selbst zu entsorgen

    Und wie man aus der Geschichte weis, was der dumme D-Bürger nicht
    wissen will, sogar diejenigen die Adolf beseitigen wollten
    verraten haben.

    Das Problem sind nicht die Südländer, sondern das deutsche Volk.

  • 28.10.2012, 19:39 UhrGutaeufer

    Lassen sich denn die Deutschen alles gefallen? Wo bleibt denn ein Generalstreick wie in vielen anderen Ländern?
    Aber kann man ja nichts machen?
    DOCH!
    Wir brauchen in Berlin neue Volksvertreter. Alle Lobbyisten sind somit sofor entmachtet. Jeder Bürger unseres Landes mit einem klaren, nüchternen Menschenverstand macht eine bessere Politik, als die jetzigen Abgeordneten der CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen!
    Uns bleibt also nur noch die kleinen, neuen Parteien zu wählen und somit eine frische Besetzung in Berlin erzwingen. Allen Euro Ländern ging es damals ohne € besser als heute. Wass soll denn das ganze Geschwafel:"Zerbricht der Euro, zerbricht die EU".
    Alles Lüge!
    Wir brauchen unsere Deutsche Mark wieder.!

  • 28.10.2012, 16:16 Uhrpleiti

    Wir Ösis wählen 2013 den Stronach. Wen wählen ihr ? Bei euch sind doch alle für den Euro

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