Griechenland: Mehrheit für Sparprogramm und gegen Neuwahlen

Griechenland: Mehrheit für Sparprogramm und gegen Neuwahlen

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Griechenland: Mehrheit für Sparprogramm und gegen Neuwahlen

Regierungschef Alexis Tsipras will den Streit mit den Euro-Partnern über die weitere Auszahlung milliardenschwerer Rettungshilfen rasch beilegen.

Mehr als 60 Prozent der Griechen vertreten die Ansicht, dass es keine vorgezogenen Neuwahlen geben sollte, sondern dass die amtierende Regierung die Verhandlungen mit den Gläubigern erfolgreich abschließen soll. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Kapa Research im Auftrag der griechischen Sonntagszeitung „To Vima“. In Griechenland fordert die Opposition seit Monaten vehement Neuwahlen, die Regierung weist den Gedanken offiziell weit von sich.

Den Ergebnissen der Umfrage nach überwiegt die Angst der Griechen vor einer ungewissen Zukunft, sollten die Verhandlungen mit den internationalen Gläubigern nicht zum Abschluss gelangen. Denn gleichzeitig glauben 40 Prozent der Befragten, dass sich die geplanten Reformen und Sparmaßnahmen negativ auf das Land auswirken werden. Nur 11 Prozent spüren angesichts der von den Gläubigern geforderten Maßnahmen „Hoffnung“.

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Trotzdem scheint es den Griechen am wichtigsten, im Euro zu bleiben - für die EU-Währung sprechen sich 65 Prozent aus, nur 27 Prozent der Befragten würden den Wechsel zur Drachme bevorzugen. Dass es noch 2017 zum Grexit kommen könnte, glaubt die große Mehrheit (70 Prozent) nicht.

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