Griechenland: Minister dringt nach türkischen Drohungen auf „Plan B“

Griechenland: Minister dringt nach türkischen Drohungen auf „Plan B“

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Griechenland: Minister dringt nach türkischen Drohungen auf „Plan B“

Der griechische Migrationsminister Yiannis Mouzalas dringt auf einen „Plan B“. Zuvor hatte die erklärt, Ankara müsse Abstand vom Flüchtlingspakt nehmen, wenn es nicht zu der vereinbarten Visa-Liberalisierung komme.

Nach der von der Türkei angedrohten Aufkündigung des Flüchtlingspaktes hat die griechische Regierung einen Alternativplan gefordert. Die EU müsse sich Gedanken machen für den Fall, dass die Türkei ihre Grenzen für Flüchtlinge wieder öffne, sagte Migrationsminister Yiannis Mouzalas der „Bild“-Zeitung (Mittwoch). „Wir sind sehr beunruhigt. Wir brauchen in jedem Fall einen Plan B.“

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte zuvor erklärt, dass die Regierung in Ankara Abstand vom Flüchtlingspakt mit der EU nehmen müsse, wenn es nicht zu einer Visa-Liberalisierung komme.

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Der EU-Flüchtlingspakt sieht vor, dass illegal in Griechenland eingereiste Flüchtlinge und Migranten zurück in die Türkei geschickt werden. Für jeden zurückgeschickten syrischen Flüchtling darf seit dem 4. April ein anderer Syrer aus der Türkei legal und direkt in die EU einreisen. Bis zu 72 000 Menschen könnten auf diese Weise Aufnahme in Europa finden.

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