Großbritannien: Brexit kostet Finanzfirmen 21,5 Milliarden Euro

Großbritannien: Brexit kostet Finanzfirmen 21,5 Milliarden Euro

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Brexit kostet Finanzfirmen 21,5 Milliarden Euro.

Ein Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union könnte einer Studie zufolge die Finanzfirmen des Landes in den kommenden zehn Jahren umgerechnet etwa 21,5 Milliarden Euro kosten.

Es werde eine Dekade der Unsicherheit geben, schrieben die Experten der Regulierungs-Beratungsfirma JWG in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

Die Unternehmen müssten sich in dieser Zeit auf neue Vorschriften einstellen, zugleich seien sie daran interessiert, ihre Geschäfte weiter wie gehabt zu betreiben. "Die ultimativen Gewinner werden die Berater, Anwälte und Technologieexperten sein", hieß es. Die Briten stimmen im Juni in einem Referendum über die Zukunft ihres Landes in Europa ab.

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Die großen Unternehmen des Landes stellen sich auf einen Kursverfall des Pfund um mehr als zehn Prozent ein, sollte Großbritannien die EU verlassen. Vier Fünftel dieser Firmen hätten bereits entsprechende Absicherungsgeschäfte abgeschlossen, ergab eine Umfrage der Banken-Experten von East&Partners. Kleine und mittelgroße Unternehmen hätten geringere Bedenken. Seit Anfang Dezember hat das Pfund etwa zehn Prozent an Wert verloren.

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