Britische Premierministerin May ruft Opposition zur Mitarbeit auf

Großbritannien: Premierministerin May ruft Opposition zur Mitarbeit auf

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Großbritanniens Premierministerin Theresa May.

Es sind versöhnliche Töne, die die britische Premierministerin Theresa May anschlägt. Nach ihrem Wahldebakel hofft sie auf die Unterstützung der Opposition.

Die seit dem Wahldebakel angeschlagene britische Premierministerin Theresa May hat um Unterstützung für ihre Politik geworben. Sie rief ihre Rivalen am Dienstag auf, "beizutragen und nicht nur zu kritisieren". Nach den Verlusten der Konservativen bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Juni leitet May eine Minderheitsregierung. Das schürt Zweifel, ob sie umstrittene Gesetze zur Umsetzung des Austritts ihres Landes aus der EU durchs Unterhaus bringen kann. Eine wichtige Probe steht in dieser Woche an, wenn den Abgeordneten ein wichtiges Element der Brexit-Gesetzgebung vorgelegt werden soll. Dabei geht es um die Übertragung von EU-Recht in britisches Recht.

Großbritannien Mays Regierung wird von Chaos überwältigt

Die Regierungserklärung muss verschoben werden, um die Brexit-Verhandlungen wird heftig gestritten. Und zu allem Überfluss herrscht in Mays neuem Team ein Geist von Intrige – eine explosive Mischung.

Die britische Ministerpräsidentin Theresa May vor ihrem Amtssitz in der Downing Street Nummer 10 in London Quelle: dpa

May äußerte sich anlässlich der Vorstellung eines von ihr in Auftrag gegeben Berichts zur Lage von Freiberuflern, deren Zahl steigt. Die Premierministerin sagte, sie wolle ein Übermaß an Vorschriften vermeiden, aber die Rechte der Freiberufler müssten gestärkt werden. An die anderen Parteien im Parlament gerichtet sagte sie: "Lesen Sie diesen Bericht, beschäftigen Sie sich mit den schwierigen Themen, die er aufwirft, und legen Sie Ihre eigenen Ansichten und Ideen vor, wie wir diese Herausforderungen als Land angehen können."

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Die oppositionelle Labour-Partei erklärte, der Bericht der Royal Society of Arts belege, wie sehr die Konservativen die arbeitenden Menschen vernachlässigt hätten. "Wenn sie es mit den Arbeiterrechten ernstmeinen, können sie sich gerne etwas vom Labour-Manifest nehmen", sagte Rebecca Long-Bailey, die sich in der Partei mit Wirtschaftsfragen befasst.

May ist seit fast genau einem Jahr im Amt. Sie übernahm den Posten, nachdem die Briten in einem Referendum für den Brexit stimmten. Angesichts hoher Zustimmungswerte in den Umfragen rief May anschließend Neuwahlen in der Hoffnung aus, die Mehrheit der Konservativen auszubauen. Stattdessen verlor ihre Partei Mandate.

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