Großbritanniens Premier: "Nicht um jeden Preis in der EU bleiben"

Großbritanniens Premier: "Nicht um jeden Preis in der EU bleiben"

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David Cameron: Nicht um jeden Preis an einer Mitgliedschaft in der EU festhalten.

Die Briten sollten nach den Worten ihres Premierministers nicht um jeden Preis an einer Mitgliedschaft in der EU festhalten. Cameron drängt auf Veränderungen.

Die Briten sollten nach den Worten ihres Premierministers David Cameron nicht um jeden Preis an einer Mitgliedschaft in der EU festhalten. "Großbritanniens Zukunft in Europa ist wichtig für unser Land", sagte Cameron am Montag vor Wirtschaftsvertretern in London. Im Moment laufe es aber nicht gerade gut für Großbritannien und deswegen müsse es Veränderungen geben. Einfach zu sagen man werde auf jeden Fall in Europa bleiben, egal was da komme, sei kein Plan und werde nicht funktionieren.

Sein politischer Gegner, Labour-Chef Ed Miliband, warnte am selben Tag, wer mit einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) flirte, gefährde Millionen Jobs in Großbritannien, weil auf diese Weise Unwägbarkeiten für die Wirtschaft geschaffen würden.

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Großbritannien Die Wirtschaft ist Camerons größtes Problem

Aus Davos zurückgekehrt holt den britischen Premier die Realität ein: die Wirtschaft ist geschrumpft und seine innerparteilichen Rivalen scharren mit den Hufen. Lachender Dritte ist der Chef der Labour-Partei.

huGO-BildID: 29575657 British Prime Minister David Cameron reacts during his speech at the 43rd Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Thursday, Jan. 24, 2013. (Foto:Anja Niedringhaus/AP/dapd) Quelle: dapd

Die Versuche, mit einen Austritt aus der EU zu drohen, hätten bereits den britischen Einfluss in Europa geschwächt. Daran werde er sich nicht beteiligen, sagte Miliband. "Wenn ich Premierminister bin, werde ich niemals die britische Wirtschaft die britischen Jobs und den britischen Wohlstand gefährden, indem ich politische Spiele mit unserer EU-Mitgliedschaft mache", sagte der Oppositionsführer.

Cameron versucht offenkundig, mit starken Worten der wachsenden Schar EU-kritischer Abgeordneter in seiner eigenen Fraktion entgegenzukommen. Außerdem richtet er sich an jene Wähler, zu zur Anti-EU-Partei UKIP abgewandert sind. So versprach er, im Falle einer Wiederwahl im nächsten Jahr die Beziehungen Großbritanniens zur EU neu zu verhandeln, bevor er die Mitgliedschaft des Landes 2017 in einem Referendum zur Entscheidung stellt.

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